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Čís. položky 28 V


1955 Lancia Appia (ohne Limit/ no reserve)


Frühe Appia aus der ersten Serie
In seltener linksgelenkter Version
Startberechtigt bei der Mille Miglia


1950 präsentierte Lancia sein erstes Nachserienmodell, die Aurelia. Ganz nach alter Manier setzte man wieder neue Maßstäbe in Sachen technischen Fortschritts. Eine Klasse darunter war die Aprilia gerade ausgelaufen und außer deren kleiner Schwester Ardea, die ebenfalls eine Entwicklung der Vorkriegsjahre und nicht mehr zeitgemäß war, hatte man nichts zu bieten. Mit der teuren Aurelia alleine hätte Lancia nicht überleben können, daher musste schnellstens ein günstigeres Modell her. Als solches präsentierte man 1953 die Appia, die auf den ersten Blick wie eine zu heiß gewaschene Aurelia aussah. Für die hatte man einen neuen V4 mit 1.098 ccm und noch geringerem Öffnungswinkel von 10,14° entwickelt, der zwei untenliegende Nockenwellen und hemisphärische Brennräume hatte. Die Einzelradaufhängung vorne und die B-Säulen-lose Karosserie kannte man bereits von den Vorgängern. Im Gegensatz zur Aurelia musste die Appia jedoch auf ein Transaxle-Getriebe verzichten. Weite Teile der Karosserie und auch die Stoßstangen waren anfangs aus Aluminium gefertigt, was sich in der Praxis aber als teuer in der Produktion und wenig alltagstauglich erwies. Standardmäßig hatte auch der kleine Lancia das Lenkrad auf der rechten Seite, auf Wunsch gab es die Appia aber auch linksgelenkt. Sie entwickelte sich rasch zu einem Erfolg und blieb schließlich über drei Serien bis 1963 im Programm. Neben der Berlina gab es erstmals werkseitig ein Coupé, ein Cabriolet und eine Sportversion. Eingekleidet wurden die von Pininfarina, Vignale und Zagato.

Diese Lancia Appia wurde am 27. April 1955 erstmals in Turin zugelassen. Sie ist damit ein Modell aus der ersten Serie, als das Lenkrad auf der linken Seite noch als Sonderwunsch geordert werden musste. Nicht einmal ein Monat nach der Auslieferung übersiedelte sie nach Imperia an die italienische Riviera. Später war sie dann in der Lombardei beheimatet. Ende 2012 holte der Einbringer die Appia nach Österreich und ließ sie 2013 zu. Im Jahr darauf überholte er Motor und Bremsen und erst im vergangenen Jahr bekam die Appia eine neue Kupplung. Einer der Vorgänger hatte sich hingegen sichtlich schon um das Äußere und Innere gekümmert und da wie dort präsentiert sich die Appia noch in bester Form. Als jüngste im Triumvirat steht sie ihren beiden älteren Schwestern um nichts nach, sie ist ein außergewöhnliches Automobil und Zeugnis davon, welch herausragende Fahrzeuge diese heute leider verblasste Marke einst geschaffen hat.

Chassis: C10S-7959,
Motor: C10S-3159,
Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung, Italienische Carta di Circulazione von 1954 (entwertet) und Carte d'Identite FIVA (# 044842)

17.10.2020 - 16:00

Dosažená cena: **
EUR 16.675,-
Odhadní cena:
EUR 15.000,- do EUR 25.000,-

1955 Lancia Appia (ohne Limit/ no reserve)


Frühe Appia aus der ersten Serie
In seltener linksgelenkter Version
Startberechtigt bei der Mille Miglia


1950 präsentierte Lancia sein erstes Nachserienmodell, die Aurelia. Ganz nach alter Manier setzte man wieder neue Maßstäbe in Sachen technischen Fortschritts. Eine Klasse darunter war die Aprilia gerade ausgelaufen und außer deren kleiner Schwester Ardea, die ebenfalls eine Entwicklung der Vorkriegsjahre und nicht mehr zeitgemäß war, hatte man nichts zu bieten. Mit der teuren Aurelia alleine hätte Lancia nicht überleben können, daher musste schnellstens ein günstigeres Modell her. Als solches präsentierte man 1953 die Appia, die auf den ersten Blick wie eine zu heiß gewaschene Aurelia aussah. Für die hatte man einen neuen V4 mit 1.098 ccm und noch geringerem Öffnungswinkel von 10,14° entwickelt, der zwei untenliegende Nockenwellen und hemisphärische Brennräume hatte. Die Einzelradaufhängung vorne und die B-Säulen-lose Karosserie kannte man bereits von den Vorgängern. Im Gegensatz zur Aurelia musste die Appia jedoch auf ein Transaxle-Getriebe verzichten. Weite Teile der Karosserie und auch die Stoßstangen waren anfangs aus Aluminium gefertigt, was sich in der Praxis aber als teuer in der Produktion und wenig alltagstauglich erwies. Standardmäßig hatte auch der kleine Lancia das Lenkrad auf der rechten Seite, auf Wunsch gab es die Appia aber auch linksgelenkt. Sie entwickelte sich rasch zu einem Erfolg und blieb schließlich über drei Serien bis 1963 im Programm. Neben der Berlina gab es erstmals werkseitig ein Coupé, ein Cabriolet und eine Sportversion. Eingekleidet wurden die von Pininfarina, Vignale und Zagato.

Diese Lancia Appia wurde am 27. April 1955 erstmals in Turin zugelassen. Sie ist damit ein Modell aus der ersten Serie, als das Lenkrad auf der linken Seite noch als Sonderwunsch geordert werden musste. Nicht einmal ein Monat nach der Auslieferung übersiedelte sie nach Imperia an die italienische Riviera. Später war sie dann in der Lombardei beheimatet. Ende 2012 holte der Einbringer die Appia nach Österreich und ließ sie 2013 zu. Im Jahr darauf überholte er Motor und Bremsen und erst im vergangenen Jahr bekam die Appia eine neue Kupplung. Einer der Vorgänger hatte sich hingegen sichtlich schon um das Äußere und Innere gekümmert und da wie dort präsentiert sich die Appia noch in bester Form. Als jüngste im Triumvirat steht sie ihren beiden älteren Schwestern um nichts nach, sie ist ein außergewöhnliches Automobil und Zeugnis davon, welch herausragende Fahrzeuge diese heute leider verblasste Marke einst geschaffen hat.

Chassis: C10S-7959,
Motor: C10S-3159,
Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung, Italienische Carta di Circulazione von 1954 (entwertet) und Carte d'Identite FIVA (# 044842)


Horká linka kupujících Po-Pá: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Aukce: Klassische Fahrzeuge
Datum: 17.10.2020 - 16:00
Místo konání aukce: Messezentrum Salzburg
Prohlídka: 16.10. - 17.10.2020


** Kupní cena vč. poplatku kupujícího a DPH

Není již možné podávat příkazy ke koupi přes internet. Aukce se právě připravuje resp. byla již uskutečněna.