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Lot Nr. 114


Konstanz, Werkstatt des Peter Murer, um 1470/80


Ehemaliger Flügel einer aufklappbaren Predella mit den hl. Elisabeth von Thüringen, Maria Magdalena und Afra von Augsburg (?) vor graviertem und punziertem Goldgrund, Tempera auf Nadelholz, 28 x 50,5 cm, gerahmt

Dem Gemälde liegt ein schriftliches Gutachten von Bernd Konrad, Radolfzell, bei (9. Dezember 2017). Konrad schreibt: “Die Gesichtstypen stehen denen aus der Konstanzer Werkstatt von Peter und Hans Murer recht nahe. Hinzuweisen ist in dieser Beziehung auf die Tränensäcke unter den Augen und die braunen Pupillen. Auch die kleinen spitzen Hände lassen sich in deren Oeuvre nachweisen. Nicht zu beurteilen ist wegen des geringen Bildausschnitts die Form der Faltengebung, denn die Murerwerkstatt weist meist sehr eckige, sozusagen “mäanderförmige” Faltenwürfe auf, die für sie charakteristisch sind...”.

Konrad weist daraufhin, dass es sich bei dem vorliegenden Gemälde auch um eine Darstellung der drei Marien am Ostermorgen handeln könnte, darauf weisen die Gegenstände hin, die sie mit sich führen (eine Schale, eine Dose und eine Pflanze). Für separate Darstellungen der drei Marien finden sich allerdings in der spätgotischen Tafelmalerei keine Vergleichswerke. Auf der Rückseite des Bildes sind Reste von Farbfassung um zwei kreisförmige Leerstellen sichtbar. Diese weisen auf ehemalige Nimben von abgenommenen Reliefs mit Heiligendarstellungen hin.

Prov.:
Aus dem Besitz des Prinzen Philip zu Hohenlohe-Schillingsfürst

Experte: Dr. Alexander Strasoldo Dr. Alexander Strasoldo
+43 1 515 60 312

oldmasters@dorotheum.com

30.01.2018 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 6.875,-
Schätzwert:
EUR 4.000,- bis EUR 6.000,-

Konstanz, Werkstatt des Peter Murer, um 1470/80


Ehemaliger Flügel einer aufklappbaren Predella mit den hl. Elisabeth von Thüringen, Maria Magdalena und Afra von Augsburg (?) vor graviertem und punziertem Goldgrund, Tempera auf Nadelholz, 28 x 50,5 cm, gerahmt

Dem Gemälde liegt ein schriftliches Gutachten von Bernd Konrad, Radolfzell, bei (9. Dezember 2017). Konrad schreibt: “Die Gesichtstypen stehen denen aus der Konstanzer Werkstatt von Peter und Hans Murer recht nahe. Hinzuweisen ist in dieser Beziehung auf die Tränensäcke unter den Augen und die braunen Pupillen. Auch die kleinen spitzen Hände lassen sich in deren Oeuvre nachweisen. Nicht zu beurteilen ist wegen des geringen Bildausschnitts die Form der Faltengebung, denn die Murerwerkstatt weist meist sehr eckige, sozusagen “mäanderförmige” Faltenwürfe auf, die für sie charakteristisch sind...”.

Konrad weist daraufhin, dass es sich bei dem vorliegenden Gemälde auch um eine Darstellung der drei Marien am Ostermorgen handeln könnte, darauf weisen die Gegenstände hin, die sie mit sich führen (eine Schale, eine Dose und eine Pflanze). Für separate Darstellungen der drei Marien finden sich allerdings in der spätgotischen Tafelmalerei keine Vergleichswerke. Auf der Rückseite des Bildes sind Reste von Farbfassung um zwei kreisförmige Leerstellen sichtbar. Diese weisen auf ehemalige Nimben von abgenommenen Reliefs mit Heiligendarstellungen hin.

Prov.:
Aus dem Besitz des Prinzen Philip zu Hohenlohe-Schillingsfürst

Experte: Dr. Alexander Strasoldo Dr. Alexander Strasoldo
+43 1 515 60 312

oldmasters@dorotheum.com


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Aus aristokratischem Besitz
Datum: 30.01.2018 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 23.01. - 30.01.2018


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.