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Lot Nr. 114 #


Hermann David Salomon Corrodi


Hermann David Salomon Corrodi - Gemälde des 19. Jahrhunderts

(Frascati 1844-1905 Rom) Sonnenuntergang über einer Nillandschaft im Hintergrund Pyramiden, signiert und bezeichnet H. Corrodi Roma, rückseitig Reste eines alten Klebeetiketts ... Nilo Cairo..., Öl auf Leinwand, 101,6 x 64,5 cm , gerahmt, (W)

Hermann Corrodi Der Künstler erhielt seine erste Ausbildung gemeinsam mit seinem Bruder bei seinem Vater und 1860 in Genf bei Alexandre Calame. Ab 1866 studierte er an der Accademia di San Luca in Rom, wo er Mitglied des dortigen Künstlervereins wurde. Mit seinem Bruder Arnold ging er 1872 nach Paris, wo sie Jean-Louis Gerome und Ernest Meissonier kennenlernten. Von Paris aus machte Corrodi eine kurze Reise nach London, wo er bei Lawrence Alma-Tadema wohnte und die Bekanntschaft von John Everett Millais und Frederick Leighton machte. Im Jahr 1872 stellte Corrodi auf der Weltausstellung in München und 1873 in Wien aus. Beide Brüder besuchten die Insel Capri und Wien. Sie unternahmen ausgedehnte Reisen nach Konstantinopel, Syrien, Ägypten, Montenegro und Korsika. Die orientalische Landschaft wurde neben dem Genrehaften und den Veduten aus Rom, bestimmend für Corrodis weiteres malerisches Werk. Einige Jahre verbrachte Corrodi den Sommer in Baden-Baden und in Bad Homburg, wo er gute Kontakte zu adeligen Auftraggebern, wie zum Beispiel dem deutschen Kaiser- und dem englischen Königshaus schließt. Corrodis phantasievolle Veduten zeichnen sich durch ihren Erfindungsreichtum, ihre lichtvolle Farbigkeit und Beleuchtungseffekte aus.

Expertin: Dr. Christl Wolf Dr. Christl Wolf
+43-1-515 60-377

19c.paintings@dorotheum.at

20.04.2010 - 18:00

Schätzwert:
EUR 50.000,- bis EUR 70.000,-

Hermann David Salomon Corrodi


(Frascati 1844-1905 Rom) Sonnenuntergang über einer Nillandschaft im Hintergrund Pyramiden, signiert und bezeichnet H. Corrodi Roma, rückseitig Reste eines alten Klebeetiketts ... Nilo Cairo..., Öl auf Leinwand, 101,6 x 64,5 cm , gerahmt, (W)

Hermann Corrodi Der Künstler erhielt seine erste Ausbildung gemeinsam mit seinem Bruder bei seinem Vater und 1860 in Genf bei Alexandre Calame. Ab 1866 studierte er an der Accademia di San Luca in Rom, wo er Mitglied des dortigen Künstlervereins wurde. Mit seinem Bruder Arnold ging er 1872 nach Paris, wo sie Jean-Louis Gerome und Ernest Meissonier kennenlernten. Von Paris aus machte Corrodi eine kurze Reise nach London, wo er bei Lawrence Alma-Tadema wohnte und die Bekanntschaft von John Everett Millais und Frederick Leighton machte. Im Jahr 1872 stellte Corrodi auf der Weltausstellung in München und 1873 in Wien aus. Beide Brüder besuchten die Insel Capri und Wien. Sie unternahmen ausgedehnte Reisen nach Konstantinopel, Syrien, Ägypten, Montenegro und Korsika. Die orientalische Landschaft wurde neben dem Genrehaften und den Veduten aus Rom, bestimmend für Corrodis weiteres malerisches Werk. Einige Jahre verbrachte Corrodi den Sommer in Baden-Baden und in Bad Homburg, wo er gute Kontakte zu adeligen Auftraggebern, wie zum Beispiel dem deutschen Kaiser- und dem englischen Königshaus schließt. Corrodis phantasievolle Veduten zeichnen sich durch ihren Erfindungsreichtum, ihre lichtvolle Farbigkeit und Beleuchtungseffekte aus.

Expertin: Dr. Christl Wolf Dr. Christl Wolf
+43-1-515 60-377

19c.paintings@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Gemälde des 19. Jahrhunderts
Datum: 20.04.2010 - 18:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 10.04. - 20.04.2010