Lot Nr. 99 V


1965 Lancia Flaminia Super Sport 3C 2.8 Zagato


Die 13. von 187 gebauten Flaminia Super Sport!
Restauriert von Dino Cognolato!
Matching Numbers!

Auf dem Genfer Automobilsalon 1957 präsentierte Lancia den Nachfolger seines Aushängeschilds, der Aurelia. Wie schon Tradition bei den Turinern, packte man alles an technisch Machbarem und finanziell gerade noch Vertretbarem in die neuen Wagen, die erneut den Namen einer römischen Straße, der Via Flaminia, trugen. Die Werks-Rennmannschaft war zwar mittlerweile Geschichte, doch setzte sich deren technische Raffinesse in den Straßenwagen fort. Der V6-Motor saß in der Flaminia auf einer neu konstruierten Vorderachse, das Getriebe in Transaxle-Bauweise gemeinsam mit dem Differenzial an der Hinterachse.

Kurz nach Erscheinen der Flaminia wurden der Berlina verschiedene Coupés zur Seite gestellt. Pininfarina lieferte ab 1958 den gediegenen Zweitürer, Touring ab 1959 einen schlanken, eleganten Sportwagen in Superleggera-Bauweise, die extrovertierte Krönung kam jedoch schon im Jahr zuvor von Zagato und hieß Flaminia Sport. Nun lässt sich über die Schönheit der Kreationen des Mailänder Karosseriekünstlers vortrefflich streiten, die Flaminia ist jedoch ohne Zweifel einer seiner ganz großen Würfe, ein atemberaubend schöner Sportwagen, die Aluminiumkarosserie mit aufregenden Kurven und nicht zuletzt dem Zagato-typischen Double Bubble Dach.

„For those who are willing it offers transportation that is, beyond doubt, in the fabled grand manner.“ Treffender als Road & Track schon 1960 kann man die Flaminia Sport nicht beschreiben.

Mit Lancia begann für Zagato so etwas wie die erste Serien-Produktion, sofern man bei dreistelligen Stückzahlen davon sprechen kann. Auch die kleine Appia bekam in Mailand ein windschlüpfriges Kleid verpasst. Und während Lancia die Flaminia mit der Zeit stets weiterentwickelte, verfeinerte auch Zagato entsprechend deren Hülle. 1960 ließ das Gesetz die abgedeckten Scheinwerfer verschwinden, 1962 bekam der Motor drei Vergaser verpasst, womit die Leistung auf 140 PS stieg, bevor im Jahr darauf der 2,8-Liter Motor mit nochmals 10 PS mehr Einzug hielt.

1964 folgte schließlich die letzte Ausbaustufe von Zagato, die Flaminia Super Sport 3C 2.8. Während aus dem Motor nochmals zwei Pferdestärken mehr gekitzelt wurden, überarbeitete Zagato die Karosserie grundlegend. Die Scheinwerfer wurden zurück versetzt, das Dach um 25 mm abgesenkt und das Heck nach Wunibald Kamms-Aerodynamik-Lehre abgeschnitten, was die Flaminia Super Sport über 200 km/h schnell machte. In drei Jahren Bauzeit entstanden nur 187 solcher Über-Flaminias, deren Preis sorgte für die künstliche Verknappung.

Diese Flaminia Super Sport ist eine der ersten gebauten, die 13. um genau zu sein. Sie wurde Anfang 1965 an Francesco Bordanzi ausgeliefert und kam letztlich vor einem Jahrzehnt aus der Schweiz nach Österreich. Ihr Österreichischer Besitzer ließ sie bei einer der besten Adressen der hohen italienischen Karosseriekunst, der Carrozzeria Dino Cognolato, restaurieren. In entsprechend fantastischem Zustand präsentertiert sich die Flaminia heute in ihrer ursprünglichen Farbgebung. Auch unter der Haube schlägt noch ihr originales Herz! Diese Flaminia ist ein Beispiel hoher italienischer Automobilbaukunst, ein Wagen der Extraklasse, ein ganz außergewöhnliches Automobil!

FIN: 826232*2013*, Motor: 826200*2013*, Laufleistung: 87.064 km (abgelesen), Hubraum: 2.775 ccm/V6, Getriebe: 4-Gang, Farbe: Grigio/Braun (Leder), Leistung: 152 PS, Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung

20.10.2018 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 339.000,-
Schätzwert:
EUR 340.000,- bis EUR 420.000,-

1965 Lancia Flaminia Super Sport 3C 2.8 Zagato


Die 13. von 187 gebauten Flaminia Super Sport!
Restauriert von Dino Cognolato!
Matching Numbers!

Auf dem Genfer Automobilsalon 1957 präsentierte Lancia den Nachfolger seines Aushängeschilds, der Aurelia. Wie schon Tradition bei den Turinern, packte man alles an technisch Machbarem und finanziell gerade noch Vertretbarem in die neuen Wagen, die erneut den Namen einer römischen Straße, der Via Flaminia, trugen. Die Werks-Rennmannschaft war zwar mittlerweile Geschichte, doch setzte sich deren technische Raffinesse in den Straßenwagen fort. Der V6-Motor saß in der Flaminia auf einer neu konstruierten Vorderachse, das Getriebe in Transaxle-Bauweise gemeinsam mit dem Differenzial an der Hinterachse.

Kurz nach Erscheinen der Flaminia wurden der Berlina verschiedene Coupés zur Seite gestellt. Pininfarina lieferte ab 1958 den gediegenen Zweitürer, Touring ab 1959 einen schlanken, eleganten Sportwagen in Superleggera-Bauweise, die extrovertierte Krönung kam jedoch schon im Jahr zuvor von Zagato und hieß Flaminia Sport. Nun lässt sich über die Schönheit der Kreationen des Mailänder Karosseriekünstlers vortrefflich streiten, die Flaminia ist jedoch ohne Zweifel einer seiner ganz großen Würfe, ein atemberaubend schöner Sportwagen, die Aluminiumkarosserie mit aufregenden Kurven und nicht zuletzt dem Zagato-typischen Double Bubble Dach.

„For those who are willing it offers transportation that is, beyond doubt, in the fabled grand manner.“ Treffender als Road & Track schon 1960 kann man die Flaminia Sport nicht beschreiben.

Mit Lancia begann für Zagato so etwas wie die erste Serien-Produktion, sofern man bei dreistelligen Stückzahlen davon sprechen kann. Auch die kleine Appia bekam in Mailand ein windschlüpfriges Kleid verpasst. Und während Lancia die Flaminia mit der Zeit stets weiterentwickelte, verfeinerte auch Zagato entsprechend deren Hülle. 1960 ließ das Gesetz die abgedeckten Scheinwerfer verschwinden, 1962 bekam der Motor drei Vergaser verpasst, womit die Leistung auf 140 PS stieg, bevor im Jahr darauf der 2,8-Liter Motor mit nochmals 10 PS mehr Einzug hielt.

1964 folgte schließlich die letzte Ausbaustufe von Zagato, die Flaminia Super Sport 3C 2.8. Während aus dem Motor nochmals zwei Pferdestärken mehr gekitzelt wurden, überarbeitete Zagato die Karosserie grundlegend. Die Scheinwerfer wurden zurück versetzt, das Dach um 25 mm abgesenkt und das Heck nach Wunibald Kamms-Aerodynamik-Lehre abgeschnitten, was die Flaminia Super Sport über 200 km/h schnell machte. In drei Jahren Bauzeit entstanden nur 187 solcher Über-Flaminias, deren Preis sorgte für die künstliche Verknappung.

Diese Flaminia Super Sport ist eine der ersten gebauten, die 13. um genau zu sein. Sie wurde Anfang 1965 an Francesco Bordanzi ausgeliefert und kam letztlich vor einem Jahrzehnt aus der Schweiz nach Österreich. Ihr Österreichischer Besitzer ließ sie bei einer der besten Adressen der hohen italienischen Karosseriekunst, der Carrozzeria Dino Cognolato, restaurieren. In entsprechend fantastischem Zustand präsentertiert sich die Flaminia heute in ihrer ursprünglichen Farbgebung. Auch unter der Haube schlägt noch ihr originales Herz! Diese Flaminia ist ein Beispiel hoher italienischer Automobilbaukunst, ein Wagen der Extraklasse, ein ganz außergewöhnliches Automobil!

FIN: 826232*2013*, Motor: 826200*2013*, Laufleistung: 87.064 km (abgelesen), Hubraum: 2.775 ccm/V6, Getriebe: 4-Gang, Farbe: Grigio/Braun (Leder), Leistung: 152 PS, Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 20.10.2018 - 16:00
Auktionsort: Classic Expo Salzburg, Messezentrum, Halle 3/5
Besichtigung: 19.10. - 20.10.2018


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.