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Lot Nr. 115 V


1971 Meister G5 N


FIN: 58388, Motor: 8290256, Österreichische Einzelgenehmigung

Seit 1985 in der Sammlung RRR
Aus Zweitbesitz angekauft

In der Elisabethinenstraße in Graz entstand 1962 das Unternehmen
Fahrzeugbau Ing. Hans Meister. Unter eigenem Namen konstruierte
und baute Hans Jörg Meister erst dort und später in Thal bei Graz
Invalidenfahrzeuge für Menschen mit Handicap, die kein Automobil
lenken konnten. Es entstand eine Reihe von Modellen, die
alle, wie es sich für einen echten Steirer gehörte, von 50 ccm
Motoren aus dem Hause Puch angetrieben waren. Selten
erreichten die Stückzahlen die Dreistelligkeit, erstmals mit dem
G5 und dessen Nachfolger G5 N, was ausgeschrieben soviel
wie Gehbehindert 5 Neu bedeutete. Der bestand aus einem
Rohrrahmenfahrgestell mit Polyesterkarosserie. Gegen Wind und
Wetter wurden die hintereinander sitzenden Passagiere rundum mit
Rollplanentüren geschützt, an heißen Sommertagen ließ sich das
Häuschen hingegen komplett abnehmen. Die gesamte Steuerung
war mit den Händen zu bewerkstelligen. Insgesamt sollen nur 150
Stück davon gebaut worden sein.

Der RRR-G5 N wurde im Sommer 1971 in Linz erstmals zugelassen,
ein zweiter oberösterreichischer Besitzer war in Bad Hall
zu Hause. Als der Meister im April 1985 nach einigen Monaten
der Preisverhandlungen angekauft wurde, war er bereits zwei
Jahre abgemeldet und der Tacho zeigte erst 6.541 Kilometer.
Die Lackierung war zwischenzeitlich bereits einmal erneuert
worden, ansonsten präsentierte sich der Meister jedoch von
seiner besten Seite. Wie dem Schriftverkehr zu entnehmen ist,
sah auch schon der Vorbesitzer in ihm schon mehr Sammler- denn
Gebrauchsstück. Damit war endlich auch ein Österreicher in der Riege
der Kleinstwagen und Rollermobile in der Sammlung vertreten.

10.07.2020 - 14:00

Erzielter Preis: **
EUR 2.990,-
Rufpreis:
EUR 600,-

1971 Meister G5 N


FIN: 58388, Motor: 8290256, Österreichische Einzelgenehmigung

Seit 1985 in der Sammlung RRR
Aus Zweitbesitz angekauft

In der Elisabethinenstraße in Graz entstand 1962 das Unternehmen
Fahrzeugbau Ing. Hans Meister. Unter eigenem Namen konstruierte
und baute Hans Jörg Meister erst dort und später in Thal bei Graz
Invalidenfahrzeuge für Menschen mit Handicap, die kein Automobil
lenken konnten. Es entstand eine Reihe von Modellen, die
alle, wie es sich für einen echten Steirer gehörte, von 50 ccm
Motoren aus dem Hause Puch angetrieben waren. Selten
erreichten die Stückzahlen die Dreistelligkeit, erstmals mit dem
G5 und dessen Nachfolger G5 N, was ausgeschrieben soviel
wie Gehbehindert 5 Neu bedeutete. Der bestand aus einem
Rohrrahmenfahrgestell mit Polyesterkarosserie. Gegen Wind und
Wetter wurden die hintereinander sitzenden Passagiere rundum mit
Rollplanentüren geschützt, an heißen Sommertagen ließ sich das
Häuschen hingegen komplett abnehmen. Die gesamte Steuerung
war mit den Händen zu bewerkstelligen. Insgesamt sollen nur 150
Stück davon gebaut worden sein.

Der RRR-G5 N wurde im Sommer 1971 in Linz erstmals zugelassen,
ein zweiter oberösterreichischer Besitzer war in Bad Hall
zu Hause. Als der Meister im April 1985 nach einigen Monaten
der Preisverhandlungen angekauft wurde, war er bereits zwei
Jahre abgemeldet und der Tacho zeigte erst 6.541 Kilometer.
Die Lackierung war zwischenzeitlich bereits einmal erneuert
worden, ansonsten präsentierte sich der Meister jedoch von
seiner besten Seite. Wie dem Schriftverkehr zu entnehmen ist,
sah auch schon der Vorbesitzer in ihm schon mehr Sammler- denn
Gebrauchsstück. Damit war endlich auch ein Österreicher in der Riege
der Kleinstwagen und Rollermobile in der Sammlung vertreten.


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Sammlung RRR - Roller Rollermobile Raritäten
Datum: 10.07.2020 - 14:00
Auktionsort: Vösendorf
Besichtigung: 06.07.2020 - 10.07.2020


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.