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Lot Nr. 64 V


1962 Volkswagen Type 24 Sondermodell 23 Fenster


Originaler Samba-Bus in seltener Farbkombination
Aufwendig restauriert, in herausragendem Zustand
Von Volkswagen zertifiziert
Wiener Auslieferung


Das „Sondermodell“, wie Volkswagen offiziell seinen 8-sitzigen Bus mit Luxus-Ausstattung bezeichnete, war äußerlich allem voran an den 23 Fenstern und den acht Dachfenstern erkennbar. Zweifarbenlackierung, breite Zierleiste und verchromtes VW-Emblem waren weitere Details, die den im Volksmund „Samba“ genannten Bus von seinen profanen Artgenossen unterschied. Auch der Innenraum hatte eine weitaus wohnlichere Ausgestaltung, bis hin zum großen Faltschiebedach. Später verschwanden die runden Eckfenster und aus dem 23-Fenster wurde der 21-Fenster-Bus. Aufgrund des spürbar höheren Preises blieb der Samba stets etwas Besonderes. Heute zählt er zu den begehrtesten aller Modelle, die je die Werkshallen in Wolfsburg verließen.

Das vorliegende Volkswagen Klassik Zertifikat bestätigt, dass dieses 23-Fenster-Sondermodell am 5. Juli 1962 fertiggestellt wurde und am 12. Juli das Werk Richtung Österreich verließ. Im Juli 1963 erfolgte laut originalem Typenschein die Zulassung auf die erste Besitzerin Aloisia Flicker im 22. Wiener Gemeindebezirk. Bis in die 1970er Jahre sind die Besitzerwechsel im originalen Typenschein dokumentiert, der Bus blieb dabei immer in Wien und naher Umgebung. Zweitbesitzer war etwa die Fima Otto Kaserer Gesm.b.H. Deren Namensgeber war eine Wiener Gastronomielegende. Otto Kaserer betrieb nicht nur den Rathauskeller, sondern auch das O.K., das 1933 an der Kärntner Straße öffnete und als Steh- und Selbstbedienungsrestaurant den Hunger von Generationen von Studenten und Büroangestellten stillte, lange bevor der Begriff „Fast Food“ überhaupt erfunden war.

Anfang des aktuellen Jahrzehnts entdeckte der Einbringer dann diesen Samba mit der langen Wiener Vorgeschichte und beschloss, das Sondermodell wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, und zwar oben wie unten, innen wie außen. Selten bereitet auch die Inspektion eines Fahrzeug-Unterbodens eine derartige Freude wie bei diesem Bus. Die vergleichsweise rare Originalfarbe „L 352 mausgrau“ tut ihr übriges, sodass sich der Samba unter seinen meist roten Geschwistern feinsinnig und gediegen abhebt. Bei der aufwendigen Restaurierung wurden weder Kosten noch Mühen gescheut und so ist das Ergebnis schlichtweg beeindruckend. Die Ausführung der Arbeiten macht glaubhaft, dass dafür 1.500 Stunden gewissenhafte Arbeit geleistet werden mussten. In diesem Zustand darf ein solcher Bus in keiner Sammlung fehlen.

Chassis: 968281,
Motor: 6896152,
Papiere: Österreichischer Typenschein

29.08.2020 - 15:00

Erzielter Preis: **
EUR 148.600,-
Schätzwert:
EUR 90.000,- bis EUR 120.000,-

1962 Volkswagen Type 24 Sondermodell 23 Fenster


Originaler Samba-Bus in seltener Farbkombination
Aufwendig restauriert, in herausragendem Zustand
Von Volkswagen zertifiziert
Wiener Auslieferung


Das „Sondermodell“, wie Volkswagen offiziell seinen 8-sitzigen Bus mit Luxus-Ausstattung bezeichnete, war äußerlich allem voran an den 23 Fenstern und den acht Dachfenstern erkennbar. Zweifarbenlackierung, breite Zierleiste und verchromtes VW-Emblem waren weitere Details, die den im Volksmund „Samba“ genannten Bus von seinen profanen Artgenossen unterschied. Auch der Innenraum hatte eine weitaus wohnlichere Ausgestaltung, bis hin zum großen Faltschiebedach. Später verschwanden die runden Eckfenster und aus dem 23-Fenster wurde der 21-Fenster-Bus. Aufgrund des spürbar höheren Preises blieb der Samba stets etwas Besonderes. Heute zählt er zu den begehrtesten aller Modelle, die je die Werkshallen in Wolfsburg verließen.

Das vorliegende Volkswagen Klassik Zertifikat bestätigt, dass dieses 23-Fenster-Sondermodell am 5. Juli 1962 fertiggestellt wurde und am 12. Juli das Werk Richtung Österreich verließ. Im Juli 1963 erfolgte laut originalem Typenschein die Zulassung auf die erste Besitzerin Aloisia Flicker im 22. Wiener Gemeindebezirk. Bis in die 1970er Jahre sind die Besitzerwechsel im originalen Typenschein dokumentiert, der Bus blieb dabei immer in Wien und naher Umgebung. Zweitbesitzer war etwa die Fima Otto Kaserer Gesm.b.H. Deren Namensgeber war eine Wiener Gastronomielegende. Otto Kaserer betrieb nicht nur den Rathauskeller, sondern auch das O.K., das 1933 an der Kärntner Straße öffnete und als Steh- und Selbstbedienungsrestaurant den Hunger von Generationen von Studenten und Büroangestellten stillte, lange bevor der Begriff „Fast Food“ überhaupt erfunden war.

Anfang des aktuellen Jahrzehnts entdeckte der Einbringer dann diesen Samba mit der langen Wiener Vorgeschichte und beschloss, das Sondermodell wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, und zwar oben wie unten, innen wie außen. Selten bereitet auch die Inspektion eines Fahrzeug-Unterbodens eine derartige Freude wie bei diesem Bus. Die vergleichsweise rare Originalfarbe „L 352 mausgrau“ tut ihr übriges, sodass sich der Samba unter seinen meist roten Geschwistern feinsinnig und gediegen abhebt. Bei der aufwendigen Restaurierung wurden weder Kosten noch Mühen gescheut und so ist das Ergebnis schlichtweg beeindruckend. Die Ausführung der Arbeiten macht glaubhaft, dass dafür 1.500 Stunden gewissenhafte Arbeit geleistet werden mussten. In diesem Zustand darf ein solcher Bus in keiner Sammlung fehlen.

Chassis: 968281,
Motor: 6896152,
Papiere: Österreichischer Typenschein


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 29.08.2020 - 15:00
Auktionsort: Vösendorf
Besichtigung: 26.08. - 29.08.2020


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.