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Lot Nr. 42 V


1981 BMW 635 CSi


Unverbastelter 635 CSi der ersten Serie
Knapp 52.000 Kilometer auf dem Tacho
Aus dritter Hand


Auf dem Genfer Automobilsalon 1976 stellte BMW das 6er Coupé vor, intern E24 genannt. Anfänglich ließ man dieses noch, wie vom Vorgänger gewohnt, bei Karmann produzieren. Die Vorhut machten das Vergasermodell 630 CS und der 633 CSi mit Saugrohreinspritzung. Zwei Jahre später wollte man 1978 der Kundschaft auch ein sportlicher getrimmtes Modell bieten und präsentierte den 635 CSi, dessen Motor aus 3.453 ccm satte 218 PS schöpfte. Optisch stellte man mit Front- und Heckspoiler und schwarzen Rallyestreifen die etwas wildere Natur gut sichtlich zur Schau. Ein Fünfgang-Sportgetriebe zählte ebenso zum guten Ton, ab 1979 gab es dann wahlweise eines mit Schongang. Fahrer und Beifahrer nahmen serienmäßig auf Recaro-Sportsitzen Platz und damit ersterer nie vergaß, dass er in einem Sportwagen saß, waren die Zeiger der Instrumente rot. Im Vergleichstest nahm der 635 seinen beiden Stuttgarter Mitbewerbern trotz weniger Leistung und weniger Zylindern im Sprint auf 200 ganze zwei Sekunden ab.

Bei seiner Einführung kostete der 635 CSi stolze 49.000 Deutsche Mark, trotzdem avancierte er schon im zweiten Jahr zum meistgebauten Modell der Baureihe. Im Mai 1982 folgte dann eine tiefgreifende Modellpflege, die neben üblichen Modifikationen sogar Änderungen an der Karosseriestruktur und dem Fahrwerk mit sich brachte. Am leichtesten sind diese Modelle an den neuen Heckstoßfängern zu erkennen. Ab 1985 gab es nur noch den 628 und 635, letzteren später auch als M6. 1989 stellte BMW sein großes Coupé ein und erst 2003 sollte es wieder ein Modell mit der 6 vorne in der Modellbezeichnung geben.

Dieser BMW 635 CSi wurde im Oktober 1981 mit den Kennzeichen W-1740 als Vorführwagen auf die Wolfgang Denzel AG zugelassen. Zum saphirblauen Lack gab es ein dunkelblaues Ledergestühl und als nicht unwesentliches Extra das optionale Stahlschiebe-Hebedach. Das wesentliche an ihm aber ist, dass er bis zum heutigen Tag sichtlich von jeglichen Schandtaten verschont blieb, denen diese Sportwagen in der Regel ab dem dritten Besitzer zum Opfer fielen. Das liegt daran, dass in den Papieren überhaupt erst drei Halter aufscheinen und man sieht es sofort am originalen Erscheinungsbild mitsamt der 14-Zoll-Kreuzspeichenfelgen. Innen fällt der Blick sofort auf den Tacho mit 51.694 Kilometern auf der Uhr, und trotz Abwesenheit des Servicehefts mögen die angesichts der wenigen Gebrauchsspuren gut und gern die originalen sein. Dazu passt auch die Geschichte des Wagens, die nun ein vierter Halter weiterschreiben darf.

Chassis: WBAEC3105B5592155,
Motor: 5592155,
Papiere: Österreichsicher Typenschein

17.10.2020 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 21.850,-
Schätzwert:
EUR 24.000,- bis EUR 32.000,-

1981 BMW 635 CSi


Unverbastelter 635 CSi der ersten Serie
Knapp 52.000 Kilometer auf dem Tacho
Aus dritter Hand


Auf dem Genfer Automobilsalon 1976 stellte BMW das 6er Coupé vor, intern E24 genannt. Anfänglich ließ man dieses noch, wie vom Vorgänger gewohnt, bei Karmann produzieren. Die Vorhut machten das Vergasermodell 630 CS und der 633 CSi mit Saugrohreinspritzung. Zwei Jahre später wollte man 1978 der Kundschaft auch ein sportlicher getrimmtes Modell bieten und präsentierte den 635 CSi, dessen Motor aus 3.453 ccm satte 218 PS schöpfte. Optisch stellte man mit Front- und Heckspoiler und schwarzen Rallyestreifen die etwas wildere Natur gut sichtlich zur Schau. Ein Fünfgang-Sportgetriebe zählte ebenso zum guten Ton, ab 1979 gab es dann wahlweise eines mit Schongang. Fahrer und Beifahrer nahmen serienmäßig auf Recaro-Sportsitzen Platz und damit ersterer nie vergaß, dass er in einem Sportwagen saß, waren die Zeiger der Instrumente rot. Im Vergleichstest nahm der 635 seinen beiden Stuttgarter Mitbewerbern trotz weniger Leistung und weniger Zylindern im Sprint auf 200 ganze zwei Sekunden ab.

Bei seiner Einführung kostete der 635 CSi stolze 49.000 Deutsche Mark, trotzdem avancierte er schon im zweiten Jahr zum meistgebauten Modell der Baureihe. Im Mai 1982 folgte dann eine tiefgreifende Modellpflege, die neben üblichen Modifikationen sogar Änderungen an der Karosseriestruktur und dem Fahrwerk mit sich brachte. Am leichtesten sind diese Modelle an den neuen Heckstoßfängern zu erkennen. Ab 1985 gab es nur noch den 628 und 635, letzteren später auch als M6. 1989 stellte BMW sein großes Coupé ein und erst 2003 sollte es wieder ein Modell mit der 6 vorne in der Modellbezeichnung geben.

Dieser BMW 635 CSi wurde im Oktober 1981 mit den Kennzeichen W-1740 als Vorführwagen auf die Wolfgang Denzel AG zugelassen. Zum saphirblauen Lack gab es ein dunkelblaues Ledergestühl und als nicht unwesentliches Extra das optionale Stahlschiebe-Hebedach. Das wesentliche an ihm aber ist, dass er bis zum heutigen Tag sichtlich von jeglichen Schandtaten verschont blieb, denen diese Sportwagen in der Regel ab dem dritten Besitzer zum Opfer fielen. Das liegt daran, dass in den Papieren überhaupt erst drei Halter aufscheinen und man sieht es sofort am originalen Erscheinungsbild mitsamt der 14-Zoll-Kreuzspeichenfelgen. Innen fällt der Blick sofort auf den Tacho mit 51.694 Kilometern auf der Uhr, und trotz Abwesenheit des Servicehefts mögen die angesichts der wenigen Gebrauchsspuren gut und gern die originalen sein. Dazu passt auch die Geschichte des Wagens, die nun ein vierter Halter weiterschreiben darf.

Chassis: WBAEC3105B5592155,
Motor: 5592155,
Papiere: Österreichsicher Typenschein


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 17.10.2020 - 16:00
Auktionsort: Messezentrum Salzburg
Besichtigung: 16.10. - 17.10.2020


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.