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Lot Nr. 25 V


1958 Mercedes-Benz 220 S Cabriolet (ohne Limit/no reserve)


Ponton-Cabriolet als Restaurationsobjekt
Eines von 2.178 gebauten Exemplaren
Ausgeliefert in schwarz


1953 begann im Hause Mercedes-Benz eine neue Zeitrechnung. Man verabschiedete sich von freistehenden Kotflügeln, Trittbrettern und dem massiven Grill im Wind. Mit der glatten, unaufgeregten Ponton-Form kam man in der Gegenwart an, mehr noch, die Karosserie war erstmals selbsttragend.

Vorreiter waren hausintern die Vierzylinder-Einstiegsmodelle, unter deren Blech man zunächst Neues vergeblich suchte. Anfangs setzte man auf Altbewährtes, ehe sukzessive neue Triebwerke und 1954 schließlich auch die Sechszylinder folgten. Die brauchten mehr Platz und entsprechend wurde der Vorbau verlängert, auch im Fond gab es für die Passagiere ein paar Zentimeter mehr.

Mit dem 220 S bekam die große Limousine 1956 ein spürbares Leistungs-Plus. Mit zwei Vergasern standen nun 100 PS an, gut genug für 160 km/h. Nach über einem Jahr ohne offenen Vergnügen im Programm kam schließlich im Sommer das Cabriolet in Ponton-Form. Das war für die Ingenieure eine harte Nuss, war doch die selbsttragende Karosserie zu weich. Eine erheblich verstärkte Bodengruppe sorgte für entsprechende Steifigkeit, aber auch für 100 Kilo mehr. Da kam die kleine Leistungskur von sechs Pferdestärken 1957 gerade recht.

Beim Interieur zeigte man, was man konnte, edle Hölzer trafen auf schweres Leder, ganz im Stile des 300. Mit dem hatte man ja bewiesen, dass einem in Sachen Opulenz so schnell niemand was vormachte. Für die natürliche Auslese sorgte wieder der Preis. DM 21.500 reduzierten die Cabriolets auf 2.178 ehe im Oktober 1959 die Produktion auslief. Da hatte schon vor über einem Jahr der Einspritzmotor vom zukünftigen Nachfolger Einzug gehalten, mit dem die Ponton-Cabriolets bis 1961 weiter gebaut wurden.

Heute sind die Ponton-Mercedes Sinnbild für die Wirtschaftswunder-Jahre. Als Taxis prägten die Selbstzünder das Stadtbild, als Cabriolets sorgten sie für Staunen am Boulevard.

Dieses schwarze (DB 040) 220 S Cabriolet, das auch in dieser Farbe ausgeliefert wurde, hat sich ein Mercedes-Sammler vor einigen Jahren angeschafft, fest entschlossen es zu restaurieren, sobald es die Zeit zulassen würde. Das ist bis heute noch nicht eingetreten, weshalb nun der Entschluss gefallen ist, jemand anderem diese Aufgabe anzuvertrauen.

Chassis: 180.030.8513?8?,
Motor: 180.924.85038??,
keine Papiere

03.07.2021 - 15:00

Erzielter Preis: **
EUR 50.600,-
Schätzwert:
EUR 25.000,- bis EUR 35.000,-

1958 Mercedes-Benz 220 S Cabriolet (ohne Limit/no reserve)


Ponton-Cabriolet als Restaurationsobjekt
Eines von 2.178 gebauten Exemplaren
Ausgeliefert in schwarz


1953 begann im Hause Mercedes-Benz eine neue Zeitrechnung. Man verabschiedete sich von freistehenden Kotflügeln, Trittbrettern und dem massiven Grill im Wind. Mit der glatten, unaufgeregten Ponton-Form kam man in der Gegenwart an, mehr noch, die Karosserie war erstmals selbsttragend.

Vorreiter waren hausintern die Vierzylinder-Einstiegsmodelle, unter deren Blech man zunächst Neues vergeblich suchte. Anfangs setzte man auf Altbewährtes, ehe sukzessive neue Triebwerke und 1954 schließlich auch die Sechszylinder folgten. Die brauchten mehr Platz und entsprechend wurde der Vorbau verlängert, auch im Fond gab es für die Passagiere ein paar Zentimeter mehr.

Mit dem 220 S bekam die große Limousine 1956 ein spürbares Leistungs-Plus. Mit zwei Vergasern standen nun 100 PS an, gut genug für 160 km/h. Nach über einem Jahr ohne offenen Vergnügen im Programm kam schließlich im Sommer das Cabriolet in Ponton-Form. Das war für die Ingenieure eine harte Nuss, war doch die selbsttragende Karosserie zu weich. Eine erheblich verstärkte Bodengruppe sorgte für entsprechende Steifigkeit, aber auch für 100 Kilo mehr. Da kam die kleine Leistungskur von sechs Pferdestärken 1957 gerade recht.

Beim Interieur zeigte man, was man konnte, edle Hölzer trafen auf schweres Leder, ganz im Stile des 300. Mit dem hatte man ja bewiesen, dass einem in Sachen Opulenz so schnell niemand was vormachte. Für die natürliche Auslese sorgte wieder der Preis. DM 21.500 reduzierten die Cabriolets auf 2.178 ehe im Oktober 1959 die Produktion auslief. Da hatte schon vor über einem Jahr der Einspritzmotor vom zukünftigen Nachfolger Einzug gehalten, mit dem die Ponton-Cabriolets bis 1961 weiter gebaut wurden.

Heute sind die Ponton-Mercedes Sinnbild für die Wirtschaftswunder-Jahre. Als Taxis prägten die Selbstzünder das Stadtbild, als Cabriolets sorgten sie für Staunen am Boulevard.

Dieses schwarze (DB 040) 220 S Cabriolet, das auch in dieser Farbe ausgeliefert wurde, hat sich ein Mercedes-Sammler vor einigen Jahren angeschafft, fest entschlossen es zu restaurieren, sobald es die Zeit zulassen würde. Das ist bis heute noch nicht eingetreten, weshalb nun der Entschluss gefallen ist, jemand anderem diese Aufgabe anzuvertrauen.

Chassis: 180.030.8513?8?,
Motor: 180.924.85038??,
keine Papiere


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 03.07.2021 - 15:00
Auktionsort: Vösendorf
Besichtigung: Mittwoch, 30.06.2021 bis Samstag, 03.07.2021 9-14 Uhr


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.