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Lot Nr. 55 V


1939 BMW 321 Cabriolet


Eines von nur 1.551 gebauten Werks-Cabriolets
Hochwertig restauriert
Matching Numbers


Im Jänner 1939 erschien der BMW 321 als Nachfolger des Typs 320. Optisch waren die Wagen an den modernen, hinten angeschlagenen Türen und durchgehenden Stoßfängern erkennbar. Auf technischer Seite wurde nun die Vorderachse des größeren 326 verbaut. Damit war die Spur deutlich gewachsen, was sich in Verbindung mit etwas breiteren Rädern im Fahrverhalten sehr positiv auswirkte. Geblieben waren der bewährte Sechszylindermotor mit 1.971 ccm Hubraum und die kompakteren Dimensionen gegenüber dem 326. Dieser nun sehr viel erwachsenere BMW war wieder in zwei Karosserievarianten erhältlich, nämlich als zweitürige Limousine und als zweitüriges Cabriolet mit vier Fenstern. Während die Limousinen bereits Karosserien ganz aus Stahl trugen, die bei Ambi Budd in Berlin gefertigt wurden, hatten die Cabriolets von Authenrieth weiterhin einen Unterbau aus Holz. Auch Karosseriebauer wie Reutter oder Baur kleideten vereinzelt als Fahrgestell ausgelieferte 321 ein. Die Produktion in Eisenach fand 1941 ein jähes Ende, als der Zweite Weltkrieg schon längst die Welt ins Unglück stürzte.

1994 erwarb Helmut Lutz als Jugenderinnerung von einem Freund diesen BMW 321 in stark restaurierungsbedürftigem Zustand. Das Cabriolet war im November 1993 aus Rumänien importiert worden. Laut Auskunft von BMW war der 321 als Cabriolet am 3. Mai 1939 tatsächlich auch dorthin ausgeliefert worden, nämlich an die Firma Tracta in Bukarest. Nach dem Erwerb durch Herrn Lutz wurde alles zerlegt und eine Bestandsaufnahme getätigt. Der Zustand war zwar schlecht, aber immerhin war der BMW sehr komplett. Der Originalrahmen war bestückt mit dem Originalmotor und auch die Karosserienummer war noch vorhanden und lesbar. Es handelte sich also doch um eine gute Basis für die Restaurierung eines hochwertigen Oldtimers. Nach intensiver Vorbereitung wurde zwischen 2003 und 2007 eine allumfängliche Restaurierung ausgeführt. Es wurde also das Holz, wo nötig, erneuert, die Karosserie professionell instand gesetzt und ebenso lackiert. Das Interieur und das Verdeck wurden vom Könner erneuert. Der Originalmotor wurde überholt wie auch der Rest der Mechanik. Zahlreiche Fotos belegen nachvollziehbar die ausgeführten Arbeiten. Der beiliegende Schriftverkehr zeigt, wie sehr sich Hr. Lutz mit dem Wagen auseinandergesetzt hat. Am 23. Mai 2007 wurde das Cabriolet schließlich zugelassen und wurde fortan als Teil einer kleinen Sammlung regelmäßig bewegt. Eingebracht wird der BMW mit frischer Durchsicht und Hauptuntersuchung, damit ein Enthusiast gleich durchstarten kann.

Chassis: 95370,
Motor: 95370,
Papiere: Deutsche historische Zulassung

03.07.2021 - 15:00

Erzielter Preis: **
EUR 73.600,-
Schätzwert:
EUR 50.000,- bis EUR 65.000,-

1939 BMW 321 Cabriolet


Eines von nur 1.551 gebauten Werks-Cabriolets
Hochwertig restauriert
Matching Numbers


Im Jänner 1939 erschien der BMW 321 als Nachfolger des Typs 320. Optisch waren die Wagen an den modernen, hinten angeschlagenen Türen und durchgehenden Stoßfängern erkennbar. Auf technischer Seite wurde nun die Vorderachse des größeren 326 verbaut. Damit war die Spur deutlich gewachsen, was sich in Verbindung mit etwas breiteren Rädern im Fahrverhalten sehr positiv auswirkte. Geblieben waren der bewährte Sechszylindermotor mit 1.971 ccm Hubraum und die kompakteren Dimensionen gegenüber dem 326. Dieser nun sehr viel erwachsenere BMW war wieder in zwei Karosserievarianten erhältlich, nämlich als zweitürige Limousine und als zweitüriges Cabriolet mit vier Fenstern. Während die Limousinen bereits Karosserien ganz aus Stahl trugen, die bei Ambi Budd in Berlin gefertigt wurden, hatten die Cabriolets von Authenrieth weiterhin einen Unterbau aus Holz. Auch Karosseriebauer wie Reutter oder Baur kleideten vereinzelt als Fahrgestell ausgelieferte 321 ein. Die Produktion in Eisenach fand 1941 ein jähes Ende, als der Zweite Weltkrieg schon längst die Welt ins Unglück stürzte.

1994 erwarb Helmut Lutz als Jugenderinnerung von einem Freund diesen BMW 321 in stark restaurierungsbedürftigem Zustand. Das Cabriolet war im November 1993 aus Rumänien importiert worden. Laut Auskunft von BMW war der 321 als Cabriolet am 3. Mai 1939 tatsächlich auch dorthin ausgeliefert worden, nämlich an die Firma Tracta in Bukarest. Nach dem Erwerb durch Herrn Lutz wurde alles zerlegt und eine Bestandsaufnahme getätigt. Der Zustand war zwar schlecht, aber immerhin war der BMW sehr komplett. Der Originalrahmen war bestückt mit dem Originalmotor und auch die Karosserienummer war noch vorhanden und lesbar. Es handelte sich also doch um eine gute Basis für die Restaurierung eines hochwertigen Oldtimers. Nach intensiver Vorbereitung wurde zwischen 2003 und 2007 eine allumfängliche Restaurierung ausgeführt. Es wurde also das Holz, wo nötig, erneuert, die Karosserie professionell instand gesetzt und ebenso lackiert. Das Interieur und das Verdeck wurden vom Könner erneuert. Der Originalmotor wurde überholt wie auch der Rest der Mechanik. Zahlreiche Fotos belegen nachvollziehbar die ausgeführten Arbeiten. Der beiliegende Schriftverkehr zeigt, wie sehr sich Hr. Lutz mit dem Wagen auseinandergesetzt hat. Am 23. Mai 2007 wurde das Cabriolet schließlich zugelassen und wurde fortan als Teil einer kleinen Sammlung regelmäßig bewegt. Eingebracht wird der BMW mit frischer Durchsicht und Hauptuntersuchung, damit ein Enthusiast gleich durchstarten kann.

Chassis: 95370,
Motor: 95370,
Papiere: Deutsche historische Zulassung


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 03.07.2021 - 15:00
Auktionsort: Vösendorf
Besichtigung: Mittwoch, 30.06.2021 bis Samstag, 03.07.2021 9-14 Uhr


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.