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Lot Nr. 65 V


1959 Jaguar XK 150 3.8 S Fixed Head Coupe


Einer von nur 115 gebauten XK 150 3.8 S RHD
Anno dazumal umfangreich optimiert
Seit 1978 in Deutschland
Matching Numbers


Glichen sich der XK 120 und der XK 140 auf den ersten Blick noch weitgehend, so war der im Frühjahr 1957 angekündigte XK 150 eine radikales Weiterdenken des erfolgreichen Konzepts. Auf den ersten Blick waren die Karossen nicht nur deutlich geräumiger, sondern sie wirkten auch um Welten moderner. Die Gürtellinie war höher und gerader, die Seiten waren geglättet worden und die geteilte Windschutzscheibe war Geschichte. Vorne unter der Haube arbeitete weiterhin der bewährte 3,4-Liter Sechszylinder, dessen Leistung in der Basisversion dank eines neuen Zylinderkopfes auf 190 PS anstieg. Alternativ war von Beginn an auch der XK 150 SE mit 210 PS lieferbar. Um der Leistung Herr zu werden bekam der XK 150 SE vorne Scheibenbremsen, während das Basismodell noch mit Trommelbremsen auskommen musste. Anders als bei seinen Vorgängern startete die Produktion mit dem Fixed Head Coupé und dem komfortableren Drop Head Coupé. Der rustikale Open Two-Seater ließ noch ein Jahr auf sich warten. Mit dessen Ankunft legte man in Coventry noch ein Schäuferl an Leistung nach und schickte den XK 150 S mit sagenhaften 250 PS ins Rennen.

Doch damit war noch nicht Schluss in Sachen Weiterentwicklung. 1958 vergrößerte man den Hubraum von 3.442 ccm auf 3.781 ccm. Damit erweiterte man das Angebot um noch zwei Motorisierungen, den XK 150 3.8 SE mit 220 PS und als Non-Plus-Ultra den XK 150 3.8 S mit 265 Pferdestärken. Auf Wunsch gab es rundherum nun Dunlop Scheibenbremsen, eine Novität im Hause Jaguar. Im Herbst 1961 endete die Produktion der XK-Baureihe und schon im Frühjahr darauf stellte ihr Nachfolger alles bisher Dagewesene in den Schatten. Der E-Type betrat die Bühne.

Während die SE Versionen der XK zum Großteil über den Atlantik geliefert wurden, blieben die meisten scharfen S Home Market Cars. Die Stückzahl der XK 150 3.8 S blieb bei jedem Modell mehr als überschaubar, von den rechtsgelenkten Coupés, wie dieses eines ist, wurden tatsächlich nur 115 Stück gebaut.

Dieser Jaguar XK 150 3.8 S wurde am 3. Dezember 1959 in England erstmals zugelassen. Drei mächtige 45er Weber Doppelvergaser, ein Sportfahrwerk mit Sperrdifferenzial, Cooper-Bremsen, Plexiglasscheiben, eine abgespeckte Innenausstattung und die fehlenden Stoßstangen zeigen, dass der Jaguar schon früh in seiner Geschichte in seiner Heimat für das Rennfahren präpariert wurde.

Ein altes Continuation Book von 1971 verweist auf einen letzten englischen Besitzer, der den Wagen bis 1978 in der Grafschaft Yorkshire auf das Kennzeichen 656 GHU zugelassen war, ehe der Jaguar schon 1978 nach Deutschland verkauft wurde. Die Rennfahrerei hatte da schon ihren Tribut gezollt und der Jaguar bedurfte einer Restauration, auf die er allerdings noch warten musste. 1986 wurde der Motor für 13.405 DM -Instand gesetzt, aber erst nach einem Besitzerwechsel 2005 nahm das Projekt Formen an. Kompromisslos wurde der Jaguar wieder in den Zustand anno 1959 versetzt, einschließlich aller Rennsport-Modifikationen von damals. Lediglich auf die Plexiglasscheiben wurde zugunsten solcher aus Glas verzichtet. Trotz seiner sportlichen Vergangenheit sind bis heute all jene Aggregate verbaut, die es schon bei seiner Auslieferung waren.

Entstanden ist ein Sportwagen der Extraklasse. 290 Pferdestärken wies der Prüfstand aus und bei GPS-gemessenen 240 Kilometern pro Stunde verließ den Fahrer letztlich der Mut. Genauso gut kann der Jaguar gemütlich im hohen Gang durch die Stadt rollen. Wer auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen ist, wird hier fündig, nicht nur, weil ein XK 150 S mit 3,8-Liter Motor das ohnehin schon ist, sondern weil es ein Exemplar mit diesen Qualitäten so schnell kein zweites Mal gibt.

Chassis: T825077DN,
Motor: VAS1046-9,
Aufbau: 10679,
Papiere: Englisches Continuation Registration Book

03.07.2021 - 15:00

Erzielter Preis: **
EUR 71.300,-
Schätzwert:
EUR 70.000,- bis EUR 90.000,-

1959 Jaguar XK 150 3.8 S Fixed Head Coupe


Einer von nur 115 gebauten XK 150 3.8 S RHD
Anno dazumal umfangreich optimiert
Seit 1978 in Deutschland
Matching Numbers


Glichen sich der XK 120 und der XK 140 auf den ersten Blick noch weitgehend, so war der im Frühjahr 1957 angekündigte XK 150 eine radikales Weiterdenken des erfolgreichen Konzepts. Auf den ersten Blick waren die Karossen nicht nur deutlich geräumiger, sondern sie wirkten auch um Welten moderner. Die Gürtellinie war höher und gerader, die Seiten waren geglättet worden und die geteilte Windschutzscheibe war Geschichte. Vorne unter der Haube arbeitete weiterhin der bewährte 3,4-Liter Sechszylinder, dessen Leistung in der Basisversion dank eines neuen Zylinderkopfes auf 190 PS anstieg. Alternativ war von Beginn an auch der XK 150 SE mit 210 PS lieferbar. Um der Leistung Herr zu werden bekam der XK 150 SE vorne Scheibenbremsen, während das Basismodell noch mit Trommelbremsen auskommen musste. Anders als bei seinen Vorgängern startete die Produktion mit dem Fixed Head Coupé und dem komfortableren Drop Head Coupé. Der rustikale Open Two-Seater ließ noch ein Jahr auf sich warten. Mit dessen Ankunft legte man in Coventry noch ein Schäuferl an Leistung nach und schickte den XK 150 S mit sagenhaften 250 PS ins Rennen.

Doch damit war noch nicht Schluss in Sachen Weiterentwicklung. 1958 vergrößerte man den Hubraum von 3.442 ccm auf 3.781 ccm. Damit erweiterte man das Angebot um noch zwei Motorisierungen, den XK 150 3.8 SE mit 220 PS und als Non-Plus-Ultra den XK 150 3.8 S mit 265 Pferdestärken. Auf Wunsch gab es rundherum nun Dunlop Scheibenbremsen, eine Novität im Hause Jaguar. Im Herbst 1961 endete die Produktion der XK-Baureihe und schon im Frühjahr darauf stellte ihr Nachfolger alles bisher Dagewesene in den Schatten. Der E-Type betrat die Bühne.

Während die SE Versionen der XK zum Großteil über den Atlantik geliefert wurden, blieben die meisten scharfen S Home Market Cars. Die Stückzahl der XK 150 3.8 S blieb bei jedem Modell mehr als überschaubar, von den rechtsgelenkten Coupés, wie dieses eines ist, wurden tatsächlich nur 115 Stück gebaut.

Dieser Jaguar XK 150 3.8 S wurde am 3. Dezember 1959 in England erstmals zugelassen. Drei mächtige 45er Weber Doppelvergaser, ein Sportfahrwerk mit Sperrdifferenzial, Cooper-Bremsen, Plexiglasscheiben, eine abgespeckte Innenausstattung und die fehlenden Stoßstangen zeigen, dass der Jaguar schon früh in seiner Geschichte in seiner Heimat für das Rennfahren präpariert wurde.

Ein altes Continuation Book von 1971 verweist auf einen letzten englischen Besitzer, der den Wagen bis 1978 in der Grafschaft Yorkshire auf das Kennzeichen 656 GHU zugelassen war, ehe der Jaguar schon 1978 nach Deutschland verkauft wurde. Die Rennfahrerei hatte da schon ihren Tribut gezollt und der Jaguar bedurfte einer Restauration, auf die er allerdings noch warten musste. 1986 wurde der Motor für 13.405 DM -Instand gesetzt, aber erst nach einem Besitzerwechsel 2005 nahm das Projekt Formen an. Kompromisslos wurde der Jaguar wieder in den Zustand anno 1959 versetzt, einschließlich aller Rennsport-Modifikationen von damals. Lediglich auf die Plexiglasscheiben wurde zugunsten solcher aus Glas verzichtet. Trotz seiner sportlichen Vergangenheit sind bis heute all jene Aggregate verbaut, die es schon bei seiner Auslieferung waren.

Entstanden ist ein Sportwagen der Extraklasse. 290 Pferdestärken wies der Prüfstand aus und bei GPS-gemessenen 240 Kilometern pro Stunde verließ den Fahrer letztlich der Mut. Genauso gut kann der Jaguar gemütlich im hohen Gang durch die Stadt rollen. Wer auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen ist, wird hier fündig, nicht nur, weil ein XK 150 S mit 3,8-Liter Motor das ohnehin schon ist, sondern weil es ein Exemplar mit diesen Qualitäten so schnell kein zweites Mal gibt.

Chassis: T825077DN,
Motor: VAS1046-9,
Aufbau: 10679,
Papiere: Englisches Continuation Registration Book


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 03.07.2021 - 15:00
Auktionsort: Vösendorf
Besichtigung: Mittwoch, 30.06.2021 bis Samstag, 03.07.2021 9-14 Uhr


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.