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Lot Nr. 71 V


1989 Porsche Carrera Speedster Strosek Mega Speedster


Historisches Unikat
Wohl originale 19.267 Kilometer


Zwischen Jänner 1989 und Juli 1989 baute Porsche vom Carrera Cabriolet das Speedster genannte Sondermodell. Es zeichnete sich primär durch die kurze, rahmenlose Frontscheibe sowie durch eine Heckabdeckung mit zwei Höckern aus. 2.104 Exemplare wurden gebaut, wahlweise als „normaler“ Speedster oder als Turbo-look Speedster. Letzterer beherbergte unter den ausgestellten Kotflügeln auch die große Bremsanlage aus dem Turbo, analog des WTL. Dieses Sondermodell war im Wesentlichen für die USA bestimmt, so dass nur wenige Fahrzeuge in Europa blieben oder als Neuwagen gleich wieder zurücktransportiert wurden. Der Speedster ist seit seinem Erscheinen nach ein hoch dotiertes Liebhabermodell.

Strosek Design ist beheimatet in Utting am Ammersee in Bayern. Vittorio Strosek machte sich schnell einen Namen mit Umbauten von Porsche-Modellen. Speziell der Mega auf Basis des 911 mit geänderten Kotflügeln, Schürzen und speziell den kleinen Polyellipsoid-Scheinwerfern prägten das Erscheinungsbild in Verbindung mit extragroßen Rädern nachhaltig. Ein Komplettumbau schlug seinerzeit mit ca. 50.000 DM zu Buche, zuzüglich Basisfahrzeug natürlich. Zwischen 15 – 20 Mega auf Basis der verschiedener 911-Modelle sollen gebaut worden sein, jeder davon selbstverständlich ein Einzelstück in der Farbe und in der Ausstattung.

Dieser Strosek Mega Speedster wurde als gewöhnlicher Turbo-Look Porsche Speedster in die USA ausgeliefert in Grand Prix weiß mit diversem Zubehör, Code 018, 158 (Radio, Bedienungsanleitung, Garantie- und Codekarte Radio des originalen Blaupunkt Reno SQR46 sind anbei), 243 (verkürzter Schalthebel), 380 (Sitz rechts elektrisch höhenverstellbar), 419 (Gepäckablage hinten), 437 (Sitz links vollelektrisch), 454 (automatischer Tempomat), 559 (Klimaanlage) und 975. Am 31.07.1989 wurde die Auslieferungsinspektion bei 26 mls. von der Fa. Copans Motors Inc. in Pompano Beach, Florida, durchgeführt.

Bereits am 30. Oktober 1989 wurde der Porsche in Deutschland als Neuwagen zugelassen. Anschließend ließ der Vorbesitzer diesen Speedster und einen weiteren schwarzen bei Strosek zum Mega Speedster umbauen. Er orderte also Kotflügel mit Schweller, zu den Polyellipsoid-Scheinwerfern die Schürzen mit der 928-Lichteinheit, welche mit dem modernisierten Heck mit den 964-Leuchten besser harmoniert. Die Außenspiegel und die Motorhutze rundeten das Bild ab. Die 17“-Strosek-OZ-Räder, 8 und 10“ breit, mit 245er- und 275er-Walzen, waren geradezu ein Muss. Anschließend wurde der gesamte Wagen in einem gedeckten weiß, nicht mehr in dem harten GP-Weiß, lackiert. 2004 wurde der Wagen dann nach längerer Abmeldung wieder zugelassen. Auch die Klimaanlage wurde auf das neue Kühlmittel umgestellt. Mittels Rechnungen vom serviceleistendem Porschezentrum wird zudem belegt, dass der Wagen im August 2013 18.920 km hatte, was sich im Minimalbereich über Jahre hinweg zum heutigen Kilometerstand von 19.287 erhöhte.

In Summe ist dieser Strosek Speedster Mega eine Rarität, bezogen auf den Umbau, die Laufleistung und auch dem unverbastelten Zustand. Er ist in jeder Hinsicht ein Unikat. Zudem verdeutlicht er die wilden 1990er, die laut und grell waren. In dieser Zeit waren serienmäßige Superautos nicht toll genug, es entstanden Überflieger wie ein Strosek Mega. Im Auto lag übrigens noch eine alte Eros Ramazotti Kassette, vielleicht Indiz dafür, dass dieser Porsche nicht übermäßig hart rangenommen wurde. Selbstverständlich ist dieser Strosek Mega Speedster als historisches Fahrzeug eingestuft.

Chassis: WP0ZZZ91ZKS173548
Motor: 64K06162
Papiere: Deutsche historische Zulassung

16.10.2021 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 184.000,-
Schätzwert:
EUR 140.000,- bis EUR 180.000,-

1989 Porsche Carrera Speedster Strosek Mega Speedster


Historisches Unikat
Wohl originale 19.267 Kilometer


Zwischen Jänner 1989 und Juli 1989 baute Porsche vom Carrera Cabriolet das Speedster genannte Sondermodell. Es zeichnete sich primär durch die kurze, rahmenlose Frontscheibe sowie durch eine Heckabdeckung mit zwei Höckern aus. 2.104 Exemplare wurden gebaut, wahlweise als „normaler“ Speedster oder als Turbo-look Speedster. Letzterer beherbergte unter den ausgestellten Kotflügeln auch die große Bremsanlage aus dem Turbo, analog des WTL. Dieses Sondermodell war im Wesentlichen für die USA bestimmt, so dass nur wenige Fahrzeuge in Europa blieben oder als Neuwagen gleich wieder zurücktransportiert wurden. Der Speedster ist seit seinem Erscheinen nach ein hoch dotiertes Liebhabermodell.

Strosek Design ist beheimatet in Utting am Ammersee in Bayern. Vittorio Strosek machte sich schnell einen Namen mit Umbauten von Porsche-Modellen. Speziell der Mega auf Basis des 911 mit geänderten Kotflügeln, Schürzen und speziell den kleinen Polyellipsoid-Scheinwerfern prägten das Erscheinungsbild in Verbindung mit extragroßen Rädern nachhaltig. Ein Komplettumbau schlug seinerzeit mit ca. 50.000 DM zu Buche, zuzüglich Basisfahrzeug natürlich. Zwischen 15 – 20 Mega auf Basis der verschiedener 911-Modelle sollen gebaut worden sein, jeder davon selbstverständlich ein Einzelstück in der Farbe und in der Ausstattung.

Dieser Strosek Mega Speedster wurde als gewöhnlicher Turbo-Look Porsche Speedster in die USA ausgeliefert in Grand Prix weiß mit diversem Zubehör, Code 018, 158 (Radio, Bedienungsanleitung, Garantie- und Codekarte Radio des originalen Blaupunkt Reno SQR46 sind anbei), 243 (verkürzter Schalthebel), 380 (Sitz rechts elektrisch höhenverstellbar), 419 (Gepäckablage hinten), 437 (Sitz links vollelektrisch), 454 (automatischer Tempomat), 559 (Klimaanlage) und 975. Am 31.07.1989 wurde die Auslieferungsinspektion bei 26 mls. von der Fa. Copans Motors Inc. in Pompano Beach, Florida, durchgeführt.

Bereits am 30. Oktober 1989 wurde der Porsche in Deutschland als Neuwagen zugelassen. Anschließend ließ der Vorbesitzer diesen Speedster und einen weiteren schwarzen bei Strosek zum Mega Speedster umbauen. Er orderte also Kotflügel mit Schweller, zu den Polyellipsoid-Scheinwerfern die Schürzen mit der 928-Lichteinheit, welche mit dem modernisierten Heck mit den 964-Leuchten besser harmoniert. Die Außenspiegel und die Motorhutze rundeten das Bild ab. Die 17“-Strosek-OZ-Räder, 8 und 10“ breit, mit 245er- und 275er-Walzen, waren geradezu ein Muss. Anschließend wurde der gesamte Wagen in einem gedeckten weiß, nicht mehr in dem harten GP-Weiß, lackiert. 2004 wurde der Wagen dann nach längerer Abmeldung wieder zugelassen. Auch die Klimaanlage wurde auf das neue Kühlmittel umgestellt. Mittels Rechnungen vom serviceleistendem Porschezentrum wird zudem belegt, dass der Wagen im August 2013 18.920 km hatte, was sich im Minimalbereich über Jahre hinweg zum heutigen Kilometerstand von 19.287 erhöhte.

In Summe ist dieser Strosek Speedster Mega eine Rarität, bezogen auf den Umbau, die Laufleistung und auch dem unverbastelten Zustand. Er ist in jeder Hinsicht ein Unikat. Zudem verdeutlicht er die wilden 1990er, die laut und grell waren. In dieser Zeit waren serienmäßige Superautos nicht toll genug, es entstanden Überflieger wie ein Strosek Mega. Im Auto lag übrigens noch eine alte Eros Ramazotti Kassette, vielleicht Indiz dafür, dass dieser Porsche nicht übermäßig hart rangenommen wurde. Selbstverständlich ist dieser Strosek Mega Speedster als historisches Fahrzeug eingestuft.

Chassis: WP0ZZZ91ZKS173548
Motor: 64K06162
Papiere: Deutsche historische Zulassung


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 16.10.2021 - 16:00
Auktionsort: Messezentrum Salzburg
Besichtigung: Freitag, 15.10.2021 bis Samstag, 16.10.2021 09-18 Uhr


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.