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Lot Nr. 29 V


1970 Honda S800 (ohne Limit/ no reserve)


In Österreich ausgeliefert
Umfangreich restauriert
Matching Numbers


1967 wurde der filigrane S800 als erstes japanisches Automobil nach Europa exportiert und schaffte es, von Anfang an zu faszinieren. Es ging das Gerücht um, dass selbst Porsche Anstrengungen unternahm, um dahinterzukommen, wie es möglich sein kann, fast 70 PS aus nicht einmal 800 Kubikzentimeter Hubraum zu quetschen. Der Honda S800 war 1967 die Speerspitze des japanischen Automobilbaus auf dem deutschen Markt, ein Drehzahl-Junkie und eine ernsthafte Konkurrenz für das Establishment. Die 67 PS lagen bei 7500 Touren an, die enorme Drehzahlfestigkeit des Motors erlaubte aber auch mal 12.000 Touren. Das war seinerzeit ohnegleichen. Und mit 160 Sachen gehörte der Kleine auch zu den Schnelleren in seiner Vergleichsgruppe. Mit dem S800 begann der Siegeszug von Honda. Innerhalb von einem Jahr hatte die Marke in Deutschland 200 Händler gefunden und bis 1971 ca. 2.500 der insgesamt nur 11.523 produzierten S800 verkauft.

Das gelbe Bonsaicoupé wurde 1970 in Wien ausgeliefert, aber bereits ab 1971 lief es dann in der Steiermark. In Folge pilotierten mehrere wackere Motor-Enthusiasten den Sportler, bis dann 1980 die letzte in den Papieren dokumentierte Abmeldung folgte. Mitte der 1980er stellte ihn der Eigentümer bei einem Bekannten ab und vergaß ihn dabei wohl über die Jahre. Ganze 30 Jahre fristete das Coupé ein jämmerliches Schattendasein und verwilderte zunehmend, bis 2014 der Einbringer ein Erbarmen hatte und das Coupé aus dem Dornröschenschlaf holte. In einer jahrelangen, kompletten Restaurierung verhalf er dem Honda wieder zu altem Glanz. Die Karosserie wurde vom Rahmen abgenommen, professionell vom Spengler wiederaufgebaut und anschließend im originalen Honda-Farbton spring yellow lackiert. Der Rahmen wurde per Strahlverfahren von Schmutz und Rost befreit und anschließend Epoxy-beschichtet. Die Zierteile erhielten eine neue Verchromung. Viele tausend Euros für Ersatzteile wanderten zu Europas Honda S800-Papst Michael Ortmann, der auch die Vergaserbatterie überholen durfte. Natürlich wurde auch das Herzstück zerlegt und verschlissene Innereien ausgetauscht. So kann der Motor heute mit neuen Zylindern und Kolben sowie neuen Lagern wieder seine alte Drehfreude beweisen. Eine sündhaft teure Edelstahlauspuffablage liefert die passende, akustische Untermalung. Die Arbeiten sind mit Fotos dokumentiert. Mehr Spaß auch bei legalen Geschwindigkeiten kann kaum ein anderes Auto bereiten.

Chassis: 1007460,
Motor: 1011113,
Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung

17.10.2020 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 20.700,-
Schätzwert:
EUR 20.000,- bis EUR 30.000,-

1970 Honda S800 (ohne Limit/ no reserve)


In Österreich ausgeliefert
Umfangreich restauriert
Matching Numbers


1967 wurde der filigrane S800 als erstes japanisches Automobil nach Europa exportiert und schaffte es, von Anfang an zu faszinieren. Es ging das Gerücht um, dass selbst Porsche Anstrengungen unternahm, um dahinterzukommen, wie es möglich sein kann, fast 70 PS aus nicht einmal 800 Kubikzentimeter Hubraum zu quetschen. Der Honda S800 war 1967 die Speerspitze des japanischen Automobilbaus auf dem deutschen Markt, ein Drehzahl-Junkie und eine ernsthafte Konkurrenz für das Establishment. Die 67 PS lagen bei 7500 Touren an, die enorme Drehzahlfestigkeit des Motors erlaubte aber auch mal 12.000 Touren. Das war seinerzeit ohnegleichen. Und mit 160 Sachen gehörte der Kleine auch zu den Schnelleren in seiner Vergleichsgruppe. Mit dem S800 begann der Siegeszug von Honda. Innerhalb von einem Jahr hatte die Marke in Deutschland 200 Händler gefunden und bis 1971 ca. 2.500 der insgesamt nur 11.523 produzierten S800 verkauft.

Das gelbe Bonsaicoupé wurde 1970 in Wien ausgeliefert, aber bereits ab 1971 lief es dann in der Steiermark. In Folge pilotierten mehrere wackere Motor-Enthusiasten den Sportler, bis dann 1980 die letzte in den Papieren dokumentierte Abmeldung folgte. Mitte der 1980er stellte ihn der Eigentümer bei einem Bekannten ab und vergaß ihn dabei wohl über die Jahre. Ganze 30 Jahre fristete das Coupé ein jämmerliches Schattendasein und verwilderte zunehmend, bis 2014 der Einbringer ein Erbarmen hatte und das Coupé aus dem Dornröschenschlaf holte. In einer jahrelangen, kompletten Restaurierung verhalf er dem Honda wieder zu altem Glanz. Die Karosserie wurde vom Rahmen abgenommen, professionell vom Spengler wiederaufgebaut und anschließend im originalen Honda-Farbton spring yellow lackiert. Der Rahmen wurde per Strahlverfahren von Schmutz und Rost befreit und anschließend Epoxy-beschichtet. Die Zierteile erhielten eine neue Verchromung. Viele tausend Euros für Ersatzteile wanderten zu Europas Honda S800-Papst Michael Ortmann, der auch die Vergaserbatterie überholen durfte. Natürlich wurde auch das Herzstück zerlegt und verschlissene Innereien ausgetauscht. So kann der Motor heute mit neuen Zylindern und Kolben sowie neuen Lagern wieder seine alte Drehfreude beweisen. Eine sündhaft teure Edelstahlauspuffablage liefert die passende, akustische Untermalung. Die Arbeiten sind mit Fotos dokumentiert. Mehr Spaß auch bei legalen Geschwindigkeiten kann kaum ein anderes Auto bereiten.

Chassis: 1007460,
Motor: 1011113,
Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 17.10.2020 - 16:00
Auktionsort: Messezentrum Salzburg
Besichtigung: 16.10. - 17.10.2020


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.