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Lot Nr. 59 V


1989 Mercedes-Benz 560 SEL (ohne Limit/ no reserve)


Ex-Sammlung Wiesenthal
Originale 143.500 km Laufleistung
Matching Numbers


Bruno Sacco hatte 1975 von Friedrich Geiger die Abteilung Stilistik übernommen. Sein Mentor hatte sich mit dem Auto des Jahres verabschiedet und das galt es Ende der 1970er Jahre zu ersetzen. Dabei ging es um nicht weniger als das Topmodell der Marke, die S-Klasse.

Setzte der Vorgänger in Sachen Sicherheit neue Maßstäbe, so kam nun die Ökonomie ins Spiel. Die Ölkrise hatte bleibenden Eindruck hinterlassen und so galt es Gewicht, Luftwiderstand und letztlich Benzin zu sparen, auch in der Oberklasse. Das Ganze war verpackt in einer modernen, schnörkellos eleganten Hülle. Mit den Vergaser-Motoren war nach der ersten Serie Schluss, Benzineinspritzung, Schubabschaltung und elektronisch geregelter Leerlauf waren nun en vogue. ASR, ASD oder Airbag sorgten für mehr Sicherheit. Innen hielt eine Unzahl elektrischer Helferlein Einzug in die Oberklasse.

Mit der umfangreich überarbeiteten zweiten Serie präsentierte man den heimlichen Nachfolger des 6.9. Geradeaus 300 PS hatte der 560 SEL, was ihn mit 250 Spitze zur schnellsten Großserienlimousine der Welt machte. Der Konkurrenz aus der Nachbarschaft lehrte er damit das Fürchten und in Bayern brauchte man noch ein paar Jahre ehe der Zwölfzylinder dagegenhalten konnte.

Die Liste der Extras war schier unendlich, der Preis beim 560 SEL von Haus aus sechsstellig, mit DM 141.000 kostete er um die Hälfte mehr als der 500er und dennoch wurden in weniger Jahren von ihm mehr abgesetzt. 75.000 Stück des Topmodells verkaufte Mercedes bis zum Modellwechsel 1991, mit ein Grund warum die Baureihe W126 bis heute die erfolgreichste S-Klasse ist.

Dieser 560 SEL trat zu Weihnachten 1989 seinen Dienst als Direktionswagen im Hause Wiesenthal an. Unaufdringlich elegant war er, in dunkelblau uni mit grauem Velours, wie schonsein Vorgänger, der 6.9. Die Ausstattung hingegen war feudal: hydropneumatisches Fahrwerk mit automatischer Niveauabsenkung und gesteuerter Dämpfung, Standheizung, orthopädische Fahrerlehnen und Sitzheizung für den Komfort, Airbag und ASR für die Sicherheit, ein Katalysator für die Umwelt und so manche praktische Kleinigkeit wie Heckrollo und Feuerlöscher für alle Fälle. Standesgemäße Abwesende in der Liste, wie etwa die Klimaanlage, zählten im Topmodell längst schon zur Serie.

Am 28. Dezember 1989 wurde der 560 SEL zugelassen, sein Kennzeichen, W-105, unterstrich Herkunft und Stellung. So besonders wie der Wagen war auch seine Nummer. 21 Jahre versah er seinen Dienst, dann bekam er seinen verdienten Platz in bester Gesellschaft, der Sammlung des Hauses. Seine Wartung war lückenlos, das versteht sich von selbst, die Pflege stand dem um nichts nach. Als 560 SEL war er damals das Beste vom Besten, dieses Exemplar ist es noch heute. 2018 wechselte er zum ersten und einzigen Mal den Besitzer, wer damals die Gelegenheit verpasst hat, für den bietet sie sich heute noch einmal.

Chassis: WDB 126039 1A 522052,
Motor: 117968 12 080176,
Aufbau: 11666,
Papiere: Österreichischer Typenschein

17.10.2020 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 31.050,-
Schätzwert:
EUR 25.000,- bis EUR 35.000,-

1989 Mercedes-Benz 560 SEL (ohne Limit/ no reserve)


Ex-Sammlung Wiesenthal
Originale 143.500 km Laufleistung
Matching Numbers


Bruno Sacco hatte 1975 von Friedrich Geiger die Abteilung Stilistik übernommen. Sein Mentor hatte sich mit dem Auto des Jahres verabschiedet und das galt es Ende der 1970er Jahre zu ersetzen. Dabei ging es um nicht weniger als das Topmodell der Marke, die S-Klasse.

Setzte der Vorgänger in Sachen Sicherheit neue Maßstäbe, so kam nun die Ökonomie ins Spiel. Die Ölkrise hatte bleibenden Eindruck hinterlassen und so galt es Gewicht, Luftwiderstand und letztlich Benzin zu sparen, auch in der Oberklasse. Das Ganze war verpackt in einer modernen, schnörkellos eleganten Hülle. Mit den Vergaser-Motoren war nach der ersten Serie Schluss, Benzineinspritzung, Schubabschaltung und elektronisch geregelter Leerlauf waren nun en vogue. ASR, ASD oder Airbag sorgten für mehr Sicherheit. Innen hielt eine Unzahl elektrischer Helferlein Einzug in die Oberklasse.

Mit der umfangreich überarbeiteten zweiten Serie präsentierte man den heimlichen Nachfolger des 6.9. Geradeaus 300 PS hatte der 560 SEL, was ihn mit 250 Spitze zur schnellsten Großserienlimousine der Welt machte. Der Konkurrenz aus der Nachbarschaft lehrte er damit das Fürchten und in Bayern brauchte man noch ein paar Jahre ehe der Zwölfzylinder dagegenhalten konnte.

Die Liste der Extras war schier unendlich, der Preis beim 560 SEL von Haus aus sechsstellig, mit DM 141.000 kostete er um die Hälfte mehr als der 500er und dennoch wurden in weniger Jahren von ihm mehr abgesetzt. 75.000 Stück des Topmodells verkaufte Mercedes bis zum Modellwechsel 1991, mit ein Grund warum die Baureihe W126 bis heute die erfolgreichste S-Klasse ist.

Dieser 560 SEL trat zu Weihnachten 1989 seinen Dienst als Direktionswagen im Hause Wiesenthal an. Unaufdringlich elegant war er, in dunkelblau uni mit grauem Velours, wie schonsein Vorgänger, der 6.9. Die Ausstattung hingegen war feudal: hydropneumatisches Fahrwerk mit automatischer Niveauabsenkung und gesteuerter Dämpfung, Standheizung, orthopädische Fahrerlehnen und Sitzheizung für den Komfort, Airbag und ASR für die Sicherheit, ein Katalysator für die Umwelt und so manche praktische Kleinigkeit wie Heckrollo und Feuerlöscher für alle Fälle. Standesgemäße Abwesende in der Liste, wie etwa die Klimaanlage, zählten im Topmodell längst schon zur Serie.

Am 28. Dezember 1989 wurde der 560 SEL zugelassen, sein Kennzeichen, W-105, unterstrich Herkunft und Stellung. So besonders wie der Wagen war auch seine Nummer. 21 Jahre versah er seinen Dienst, dann bekam er seinen verdienten Platz in bester Gesellschaft, der Sammlung des Hauses. Seine Wartung war lückenlos, das versteht sich von selbst, die Pflege stand dem um nichts nach. Als 560 SEL war er damals das Beste vom Besten, dieses Exemplar ist es noch heute. 2018 wechselte er zum ersten und einzigen Mal den Besitzer, wer damals die Gelegenheit verpasst hat, für den bietet sie sich heute noch einmal.

Chassis: WDB 126039 1A 522052,
Motor: 117968 12 080176,
Aufbau: 11666,
Papiere: Österreichischer Typenschein


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 17.10.2020 - 16:00
Auktionsort: Messezentrum Salzburg
Besichtigung: 16.10. - 17.10.2020


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.