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Lot Nr. 51 V


1968 Volvo 123 GT


Von Denzel in Linz ausgeliefert
Kompromisslos zum historischen Rallye-Wagen umgebaut


Mit der Baureihe 120 präsentierte Volvo 1956 eine sehr modern gezeichnete Mittelklasselimousine. Designer Jan Wilsgaard hatte sich von einem amerikanischen Kaiser (Anm. die Fahrzeugmarke), den er im Hafen von Göteborg gesehen hatte, inspirieren lassen. Unter der Haube steckte noch die vielfach bewährte Mechanik aus dem Vorgänger, Volvo hatte aber mit der 120er sein Streben nach Sicherheit begonnen und unternahm schon Ende der 1950er zahlreiche Crashtests. Darüber hinaus forcierte man den Export, was bei einem Anteil von 60% eindrucksvoll gelang. Nur den eigentlich angedachten Namen, Amazon, musste man aufgeben, da der anderweitig bereits geschützt war, im Volksmund setzte er sich trotzdem durch.

Über seine bis 1970 dauernde Bauzeit wurde der 120 etliche Male überarbeitet und verbessert. Schon ab August 1958 gab es für das sportlich orientierte Klientel einen Zwei-Vergaser-Motor. Das Non-Plus-Ultra war aber der ab August 1967 angebotene 123 GT, dessen 1,8-Liter-Triebwerk in der letzten Ausbaustufe ganze 96 PS leistete und für erstaunliche Fahrleistungen sorgte. Nur ein Jahr später folgte dann gar noch ein 2-Liter-Motor, mit dem man noch einmal die Leistung auf 103 PS anhob. Zusatzscheinwerfer und Drehzahlmesser unterstrichen den sportlichen Auftritt der 123 GT. Allerdings entstanden davon in drei Jahren gerade einmal 1.500 Stück, weshalb sie unter ihren Artgenossen mit Abstand zu den begehrtesten zählen.

Dieser Volvo 123 GT begann sein Autoleben als Vorführwagen für Importeur Denzel in der Linzer Niederlassung. Schon nach zwei Monaten war ein Käufer gefunden und der Volvo am 24. Mai 1968 auf seinen ersten Besitzer zugelassen. Von 1970 bis 1978 folgte noch ein Linzer Ehepaar, ehe der 123 GT für die nächsten 19 Jahre abgemeldet wurde. Erst 1997 wurde er wieder in Niederösterreich zugelassen und blieb ab 2002 bei einer Besitzerin in Wieselburg.

Anschließend wurde der 123 GT von deren Mann zu einem reinrassigen Rallye-Wagen umgebaut, nicht für Wettbewerbe, bei denen es um Schnitttabellen und Schlauchprüfungen geht, sondern für jenen sportlichen Vergleichskampf, bei denen der Schnellste im Ziel der Sieger ist. Aus dem Hause Buttkereit kam ein 2-Liter-Motor, der rund 170 PS leistet, das Interieur wurde auf Schalensitze und Überrollkäfig reduziert und der Volvo bekam alles, was es braucht, um historischen Rallye-Sport zu betreiben. Das tat sein neuer Besitzer dann allerdings in nur sehr überschaubarem Ausmaß, weshalb kaum Einsatzspuren zu finden sind. Natürlich bekam der 123 GT eine neue Einzelgenehmigung mit all den Umbauten und FIA-Papiere ausgestellt.

Die Kosten für den Umbau beliefen sich auf ein Vielfaches des oben angeführten Schätzpreises, was hauptsächlich seine nächsten Besitzer freuen wird, die mit diesem Ausnahme-Volvo garantiert viel Spaß haben werden.

Chassis: 295492
Papiere: Österreichischer Typenschein, Österreichische Einzelgenehmigung von 2016, FIA-Papiere von 2012

16.10.2021 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 33.350,-
Schätzwert:
EUR 28.000,- bis EUR 38.000,-

1968 Volvo 123 GT


Von Denzel in Linz ausgeliefert
Kompromisslos zum historischen Rallye-Wagen umgebaut


Mit der Baureihe 120 präsentierte Volvo 1956 eine sehr modern gezeichnete Mittelklasselimousine. Designer Jan Wilsgaard hatte sich von einem amerikanischen Kaiser (Anm. die Fahrzeugmarke), den er im Hafen von Göteborg gesehen hatte, inspirieren lassen. Unter der Haube steckte noch die vielfach bewährte Mechanik aus dem Vorgänger, Volvo hatte aber mit der 120er sein Streben nach Sicherheit begonnen und unternahm schon Ende der 1950er zahlreiche Crashtests. Darüber hinaus forcierte man den Export, was bei einem Anteil von 60% eindrucksvoll gelang. Nur den eigentlich angedachten Namen, Amazon, musste man aufgeben, da der anderweitig bereits geschützt war, im Volksmund setzte er sich trotzdem durch.

Über seine bis 1970 dauernde Bauzeit wurde der 120 etliche Male überarbeitet und verbessert. Schon ab August 1958 gab es für das sportlich orientierte Klientel einen Zwei-Vergaser-Motor. Das Non-Plus-Ultra war aber der ab August 1967 angebotene 123 GT, dessen 1,8-Liter-Triebwerk in der letzten Ausbaustufe ganze 96 PS leistete und für erstaunliche Fahrleistungen sorgte. Nur ein Jahr später folgte dann gar noch ein 2-Liter-Motor, mit dem man noch einmal die Leistung auf 103 PS anhob. Zusatzscheinwerfer und Drehzahlmesser unterstrichen den sportlichen Auftritt der 123 GT. Allerdings entstanden davon in drei Jahren gerade einmal 1.500 Stück, weshalb sie unter ihren Artgenossen mit Abstand zu den begehrtesten zählen.

Dieser Volvo 123 GT begann sein Autoleben als Vorführwagen für Importeur Denzel in der Linzer Niederlassung. Schon nach zwei Monaten war ein Käufer gefunden und der Volvo am 24. Mai 1968 auf seinen ersten Besitzer zugelassen. Von 1970 bis 1978 folgte noch ein Linzer Ehepaar, ehe der 123 GT für die nächsten 19 Jahre abgemeldet wurde. Erst 1997 wurde er wieder in Niederösterreich zugelassen und blieb ab 2002 bei einer Besitzerin in Wieselburg.

Anschließend wurde der 123 GT von deren Mann zu einem reinrassigen Rallye-Wagen umgebaut, nicht für Wettbewerbe, bei denen es um Schnitttabellen und Schlauchprüfungen geht, sondern für jenen sportlichen Vergleichskampf, bei denen der Schnellste im Ziel der Sieger ist. Aus dem Hause Buttkereit kam ein 2-Liter-Motor, der rund 170 PS leistet, das Interieur wurde auf Schalensitze und Überrollkäfig reduziert und der Volvo bekam alles, was es braucht, um historischen Rallye-Sport zu betreiben. Das tat sein neuer Besitzer dann allerdings in nur sehr überschaubarem Ausmaß, weshalb kaum Einsatzspuren zu finden sind. Natürlich bekam der 123 GT eine neue Einzelgenehmigung mit all den Umbauten und FIA-Papiere ausgestellt.

Die Kosten für den Umbau beliefen sich auf ein Vielfaches des oben angeführten Schätzpreises, was hauptsächlich seine nächsten Besitzer freuen wird, die mit diesem Ausnahme-Volvo garantiert viel Spaß haben werden.

Chassis: 295492
Papiere: Österreichischer Typenschein, Österreichische Einzelgenehmigung von 2016, FIA-Papiere von 2012


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 16.10.2021 - 16:00
Auktionsort: Messezentrum Salzburg
Besichtigung: Freitag, 15.10.2021 bis Samstag, 16.10.2021 09-18 Uhr


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.