Lot Nr. 21 V


1960 Vespa 400 (ohne Limit / without reserve)


Auf dem Pariser Automobilsalon 1957 stellte Piaggio die Vespa 400 vor, eine moderne Cabriolimousine als Konkurrenz zu Isetta, Goggo und Cinquecento. Gianni Agnelli soll not amused gewesen sein, wollte er doch keine Konkurrenz zum Fiat 500 im eigenen Land. Letztlich wurde die Vespa 400 beim Lizenznehmer A.C.M.A. in Frankreich gebaut und davon nur gut 30.000 Stück. Immerhin nahmen drei davon sogar an der Rallye Monte Carlo teil und erreichten einen Schnitt von 65 km/h. 1959 wurde der Kleinwagen nochmals überarbeitet, der Erfolg stellte sich jedoch immer noch nicht ein und 1961 war dann wieder Schluss.

Diese Vespa 400 wurde am 25. Februar 1960 erstmals in Frankreich zugelassen. Schon 1962 erwarb sie ein Polizist aus dem südfranzösischen Saint-Girons, auf den sie bis 1990 zugelassen blieb. Im neuen Jahrtausend verschlug es die Vespa 400 dann nach Oberösterreich, wo sie 2007 wieder zugelassen wurde. Zwei Jahre später übersiedelte der Kleinwagen nach Wien um die stattliche Vespa-Sammlung zu bereichern. Nach zehn Jahren mag vielleicht der eine oder andere Handgriff an der Mechanik notwendig sein, das südfranzösische Klima hatte dem Blech aber sichtlich gut getan. Und das ist schließlich das wesentliche!

Chassis: 27226, Österreichische Einzelgenehmigung & französische carte gris (Austrian papers & French carte gris)

24.05.2019 - 15:00

Schätzwert:
EUR 7.000,- bis EUR 10.000,-

1960 Vespa 400 (ohne Limit / without reserve)


Auf dem Pariser Automobilsalon 1957 stellte Piaggio die Vespa 400 vor, eine moderne Cabriolimousine als Konkurrenz zu Isetta, Goggo und Cinquecento. Gianni Agnelli soll not amused gewesen sein, wollte er doch keine Konkurrenz zum Fiat 500 im eigenen Land. Letztlich wurde die Vespa 400 beim Lizenznehmer A.C.M.A. in Frankreich gebaut und davon nur gut 30.000 Stück. Immerhin nahmen drei davon sogar an der Rallye Monte Carlo teil und erreichten einen Schnitt von 65 km/h. 1959 wurde der Kleinwagen nochmals überarbeitet, der Erfolg stellte sich jedoch immer noch nicht ein und 1961 war dann wieder Schluss.

Diese Vespa 400 wurde am 25. Februar 1960 erstmals in Frankreich zugelassen. Schon 1962 erwarb sie ein Polizist aus dem südfranzösischen Saint-Girons, auf den sie bis 1990 zugelassen blieb. Im neuen Jahrtausend verschlug es die Vespa 400 dann nach Oberösterreich, wo sie 2007 wieder zugelassen wurde. Zwei Jahre später übersiedelte der Kleinwagen nach Wien um die stattliche Vespa-Sammlung zu bereichern. Nach zehn Jahren mag vielleicht der eine oder andere Handgriff an der Mechanik notwendig sein, das südfranzösische Klima hatte dem Blech aber sichtlich gut getan. Und das ist schließlich das wesentliche!

Chassis: 27226, Österreichische Einzelgenehmigung & französische carte gris (Austrian papers & French carte gris)


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Solo Vespa. Quasi.
Datum: 24.05.2019 - 15:00
Auktionsort: Vösendorf
Besichtigung: 22.05. - 24.05.2019