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Lot Nr. 16 V


1936 Puch 250 S4 (ohne Limit/ no reserve)


Die beste Puch Vorkriegs-250er mit Beiwagen
Über 40 Jahre in einer Hand


Die 1934 vorgestellte 250er Puch erhielt die Typenbezeichnung S4. Dies stand für Sport-Viergang und grenzte sie so vom eher biederen Modell T3 (Touren-Dreigang) ab. Die S4 war konzeptionell ein für die Zeit überaus modernes Motorrad, was sich vor allem in der lastabhängigen Frischölschmierung des Motors und der ungewöhnlichen Kupplung im Hinterrad abzeichnete. Das Modell war nicht nur bei der Zivilbevölkerung sehr beliebt, es wurde auch häufig und erfolgreich bei Rennen eingesetzt.

Diese S4 durfte wohl weit profaneren Zwecken dienen, das aber sehr ausdauernd. Laut dem originalen Fahrzeugbrief von 1940 erfolgte die Zulassung auf einen Fleischermeister in Wien im 17. Bezirk. Der ließ 1947 einen Beiwagen zur Lastenbeförderung mit 100 kg Nutzlast anbauen und in den Papieren eintragen. So manches Fleischhackerprodukt erfuhr dann vermutlich eine sehr sportive Auslieferung. Zeittypisch für 1947 ist in dem Dokument auch die Ausfolgung des Reifenpasses vermerkt. Dazu musste das Motorrad bei Reifenschätzmeistern bis 30. September 1947 zur Einschätzung der Reifen vorgeführt werden. Erst 1989, also fast 50 Jahre später wurde die Puch das erste Mal abgemeldet und war danach noch von 1999 bis 2006 im Bezirk Tulln zugelassen. Die S4 mit dem hübschen Beiwagen präsentiert sich in schönem, restaurierten Zustand und läuft.

Rahmen: 83287,
Motor: 83287,
Papiere: Österreichischer Kraftfahrzeugbrief

29.08.2020 - 15:00

Erzielter Preis: **
EUR 12.650,-
Schätzwert:
EUR 4.000,- bis EUR 6.000,-

1936 Puch 250 S4 (ohne Limit/ no reserve)


Die beste Puch Vorkriegs-250er mit Beiwagen
Über 40 Jahre in einer Hand


Die 1934 vorgestellte 250er Puch erhielt die Typenbezeichnung S4. Dies stand für Sport-Viergang und grenzte sie so vom eher biederen Modell T3 (Touren-Dreigang) ab. Die S4 war konzeptionell ein für die Zeit überaus modernes Motorrad, was sich vor allem in der lastabhängigen Frischölschmierung des Motors und der ungewöhnlichen Kupplung im Hinterrad abzeichnete. Das Modell war nicht nur bei der Zivilbevölkerung sehr beliebt, es wurde auch häufig und erfolgreich bei Rennen eingesetzt.

Diese S4 durfte wohl weit profaneren Zwecken dienen, das aber sehr ausdauernd. Laut dem originalen Fahrzeugbrief von 1940 erfolgte die Zulassung auf einen Fleischermeister in Wien im 17. Bezirk. Der ließ 1947 einen Beiwagen zur Lastenbeförderung mit 100 kg Nutzlast anbauen und in den Papieren eintragen. So manches Fleischhackerprodukt erfuhr dann vermutlich eine sehr sportive Auslieferung. Zeittypisch für 1947 ist in dem Dokument auch die Ausfolgung des Reifenpasses vermerkt. Dazu musste das Motorrad bei Reifenschätzmeistern bis 30. September 1947 zur Einschätzung der Reifen vorgeführt werden. Erst 1989, also fast 50 Jahre später wurde die Puch das erste Mal abgemeldet und war danach noch von 1999 bis 2006 im Bezirk Tulln zugelassen. Die S4 mit dem hübschen Beiwagen präsentiert sich in schönem, restaurierten Zustand und läuft.

Rahmen: 83287,
Motor: 83287,
Papiere: Österreichischer Kraftfahrzeugbrief


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 29.08.2020 - 15:00
Auktionsort: Vösendorf
Besichtigung: 26.08. - 29.08.2020


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.