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Lot Nr. 53 V


1965 Ford Mustang 2+2 Fastback


Früher Mustang Fastback der ersten Serie
Herrlich originales und unverbasteltes Exemplar
Seit 1990 schon in Europa


Bei seinem Erscheinen 1964 löste der Ford Mustang in den USA bis dato für einen Personenwagen nicht gekannte Begeisterungsstürme aus. Noch am Abend seiner Präsentation, dem 17. April 1964, waren innerhalb eines Tages 22.000 Bestellungen eingegangen. Damit legte er den erfolgreichsten Verkaufsstart der Geschichte seit Fords Model A hin. Ford hatte ursprünglich damit gerechnet etwa 100.000 Mustangs pro Jahr zu verkaufen, weshalb man eilig in die Erweiterung der Kapazitäten investieren musste.

Der Mustang entstand innerhalb von nur 18 Monaten. Im September 1962 begann Chefingenieur Donald N. Frey unter der Anleitung von Lee Iacocca mit der Entwicklung eines new „small cars“. Die Anforderungen, die an das Design Team gestellt wurden, waren klar und knapp formuliert. Der Neue sollte Platz für vier Personen bieten, vorne Einzelsitze und Mittelschaltung haben, maximal 1.100 kg wiegen und nicht länger als fünf Meter lang sein. Kosten durfte er nicht mehr als $2.500 und sollte dabei noch mit allen gängigen Komfort-Extras ausstattbar sein.

Das finale Ergebnis kann getrost als Jahrhundertentwurf bezeichnet werden. Um die Kostenrechnung einzuhalten basierte der Mustang technisch auf dem Ford Falcon, gleichzeitig war er aber aufregend, modern und sportlich. Wie kein anderer verkörperte er das Lebensgefühl seiner Zeit. Es gab ihn als Coupé, Cabriolet und Fastback mit Fließheck. Letzterem wurde auch vom Vater der Cobra, Carroll Shelby, Beine gemacht und als GT 350 sorgte der Mustang auch auf den Rennstrecken für Furore.

Ford ruhte sich nicht auf dem überwältigenden Erfolg des Mustang aus, sondern begann sofort mit seiner Weiterentwicklung. Mit jedem Modelljahr folgten kleine und größere Verbesserungen und bereits für 1967 wurde eine zweite, nun größere Serie präsentiert. Wiederum zwei Jahre später folgte 1969 der nächste Sprung in Sachen Größe und 1971 dann ein letzter Mustang, der mit den ursprünglichen Anforderungen in Sachen Größe und Gewicht mit dem ersten Entwurf so gar nichts mehr gemein hatte. 1973 endete die erste Generation des Mustangs und was Ford mit dem Mustang II für 1974 präsentierte, war einfach nur traurig.

Dieser Mustang Fastback in poppy red aus dem ersten Modelljahr wurde bereits 1990 nach Deutschland eingeführt. Als frühes Exemplar hat er noch das Armaturenbrett mit Bandtacho, abgesehen davon wurde er mit einer Klimaanlage ausgestattet. Im vorliegenden alten deutschen Fahrzeugbrief finden sich bis 2007 nur zwei Halter eingetragen. Anschließend übersiedelte der Mustang nach Vorarlberg, wo er typisiert wurde.

Nachdem er einige Zeit wohlbehütet in einer großen Sammlung verbracht hatte, erfüllte sich der Einbringer mit dem Fastback 2015 eine lange gehegten Traum. Rechnungen belegen, dass er stets gewartet wurde, so wurde 2013 das Fahrwerk überholt und zuletzt noch die Ölwanne neu abgedichtet und die Klimaanlage wieder in Gang gebracht.

Weil das Berufsleben sich immer mehr ins Ausland verlagerte, ist es für den Einbringer nun an der Zeit von seinem Traum Abschied zu nehmen. Dieser Mustang besticht durch sein unverbasteltes und originales Erscheinungsbild, was ihn wohltuend von vielen seiner Artgenossen unterscheidet. Kultstatus genießt er ohnehin!

Chassis: 5F09A607078,
Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung

03.07.2021 - 15:00

Erzielter Preis: **
EUR 43.700,-
Schätzwert:
EUR 38.000,- bis EUR 52.000,-

1965 Ford Mustang 2+2 Fastback


Früher Mustang Fastback der ersten Serie
Herrlich originales und unverbasteltes Exemplar
Seit 1990 schon in Europa


Bei seinem Erscheinen 1964 löste der Ford Mustang in den USA bis dato für einen Personenwagen nicht gekannte Begeisterungsstürme aus. Noch am Abend seiner Präsentation, dem 17. April 1964, waren innerhalb eines Tages 22.000 Bestellungen eingegangen. Damit legte er den erfolgreichsten Verkaufsstart der Geschichte seit Fords Model A hin. Ford hatte ursprünglich damit gerechnet etwa 100.000 Mustangs pro Jahr zu verkaufen, weshalb man eilig in die Erweiterung der Kapazitäten investieren musste.

Der Mustang entstand innerhalb von nur 18 Monaten. Im September 1962 begann Chefingenieur Donald N. Frey unter der Anleitung von Lee Iacocca mit der Entwicklung eines new „small cars“. Die Anforderungen, die an das Design Team gestellt wurden, waren klar und knapp formuliert. Der Neue sollte Platz für vier Personen bieten, vorne Einzelsitze und Mittelschaltung haben, maximal 1.100 kg wiegen und nicht länger als fünf Meter lang sein. Kosten durfte er nicht mehr als $2.500 und sollte dabei noch mit allen gängigen Komfort-Extras ausstattbar sein.

Das finale Ergebnis kann getrost als Jahrhundertentwurf bezeichnet werden. Um die Kostenrechnung einzuhalten basierte der Mustang technisch auf dem Ford Falcon, gleichzeitig war er aber aufregend, modern und sportlich. Wie kein anderer verkörperte er das Lebensgefühl seiner Zeit. Es gab ihn als Coupé, Cabriolet und Fastback mit Fließheck. Letzterem wurde auch vom Vater der Cobra, Carroll Shelby, Beine gemacht und als GT 350 sorgte der Mustang auch auf den Rennstrecken für Furore.

Ford ruhte sich nicht auf dem überwältigenden Erfolg des Mustang aus, sondern begann sofort mit seiner Weiterentwicklung. Mit jedem Modelljahr folgten kleine und größere Verbesserungen und bereits für 1967 wurde eine zweite, nun größere Serie präsentiert. Wiederum zwei Jahre später folgte 1969 der nächste Sprung in Sachen Größe und 1971 dann ein letzter Mustang, der mit den ursprünglichen Anforderungen in Sachen Größe und Gewicht mit dem ersten Entwurf so gar nichts mehr gemein hatte. 1973 endete die erste Generation des Mustangs und was Ford mit dem Mustang II für 1974 präsentierte, war einfach nur traurig.

Dieser Mustang Fastback in poppy red aus dem ersten Modelljahr wurde bereits 1990 nach Deutschland eingeführt. Als frühes Exemplar hat er noch das Armaturenbrett mit Bandtacho, abgesehen davon wurde er mit einer Klimaanlage ausgestattet. Im vorliegenden alten deutschen Fahrzeugbrief finden sich bis 2007 nur zwei Halter eingetragen. Anschließend übersiedelte der Mustang nach Vorarlberg, wo er typisiert wurde.

Nachdem er einige Zeit wohlbehütet in einer großen Sammlung verbracht hatte, erfüllte sich der Einbringer mit dem Fastback 2015 eine lange gehegten Traum. Rechnungen belegen, dass er stets gewartet wurde, so wurde 2013 das Fahrwerk überholt und zuletzt noch die Ölwanne neu abgedichtet und die Klimaanlage wieder in Gang gebracht.

Weil das Berufsleben sich immer mehr ins Ausland verlagerte, ist es für den Einbringer nun an der Zeit von seinem Traum Abschied zu nehmen. Dieser Mustang besticht durch sein unverbasteltes und originales Erscheinungsbild, was ihn wohltuend von vielen seiner Artgenossen unterscheidet. Kultstatus genießt er ohnehin!

Chassis: 5F09A607078,
Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 03.07.2021 - 15:00
Auktionsort: Vösendorf
Besichtigung: Mittwoch, 30.06.2021 bis Samstag, 03.07.2021 9-14 Uhr


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.