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Lot Nr. 63 V


1951 Healey Tickford "Silverstone" Replica


Schon 1976 vom Tickford zum Silverstone umgebaut
Bestens dokumentiertes Fahrzeug


1946 erfüllte sich der ehemalige Rennfahrer Donald Healey seinen Traum von der eigenen Automobilfabrik. Er ließ ein eigenes Chassis konstruieren, kombinierte dies mit Motor, Getriebe und Hinterachse von Riley und gab unterschiedliche Karosserien in Auftrag. Der frühere Kampfpilot legte größtes Augenmerk auf Gewicht und Luftwiderstand. Seine Schöpfungen genossen den Ruf der wahrscheinlich schnellsten Personenwagen der Nachkriegszeit, kein Wunder bei mehr als 100 PS aus 2,4 Litern Hubraum. Zwischen Juli 1949 und September 1950 baute Healey 105 Fahrzeuge vom Modell Silverstone, gedacht als Rennsportwagen. Die schlanke Karosserie mit den freistehenden Rädern sowie den hinter dem Kühlergrill versteckten Scheinwerfern verfügte über eine versenkbare Frontscheibe und dahinter einer zusätzlichen kleinen Brooklands-Scheibe nur für den Piloten. Die Healey Silverstone gewannen zahlreiche Rennen, vom Coupe des Alpes bis zur Liège-Rom-Liège Langstreckenfahrt.

Dieser Healey wurde ursprünglich als Tickford ausgeliefert. Seine Spuren lassen sich bis zur Vintage Vehicle Auction auf der „Suffolk Show 1970“ zurückverfolgen. In der Beschreibung hieß es, dass der Einbringer den Healey mit der Registration Number LYN 495 seit acht Jahren besessen hatte und vor vier Jahren der Motor mit der Nummer B 5904 überholt worden war. Seit 1972 sind alle Halter bekannt. Laut Healey Special Register wurde C 1969 bereits 1976 zum Silverstone umgebaut. Zwischen Oktober 2005 und Juli 2007 wurde der Wagen umfangreich restauriert. Motor, Vergaser und Anbauteile wie auch Bremse und Kupplung wurden überholt oder erneuert, der Innenraum wurde optimiert und die Instrumente überholt, die Karosserie in „powder-blue“ neu lackiert. 2007 ging der Healey nach Deutschland, 2014 kaufte ihn der Einbringer mit nur 391 Meilen auf dem Tacho. Seither wurde der Silverstone vorwiegend bei Oldtimerrallyes eingesetzt, wo er immer gern gesehener Teilnehmer war. 2020 erhielt der Healey einen Kundendienst, im Zuge dessen der Motor neu abgedichtet und eine neue Kupplung eingebaut wurde. Er ist ein im Healey-Register gut dokumentiertes Fahrzeug, was auch die historische Zulassung rechtfertigt. Noch heute ist der Silverstone ein schnelles Auto, das auch dementsprechend Spaß macht und zudem sich wohlwollend vom Alltäglichen abhebt.

Chassis: C 1969,
Motor: B 5904,
Papiere: Deutsche historische Zulassung und Carte d'Identite FIVA

17.10.2020 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 49.000,-
Schätzwert:
EUR 60.000,- bis EUR 90.000,-

1951 Healey Tickford "Silverstone" Replica


Schon 1976 vom Tickford zum Silverstone umgebaut
Bestens dokumentiertes Fahrzeug


1946 erfüllte sich der ehemalige Rennfahrer Donald Healey seinen Traum von der eigenen Automobilfabrik. Er ließ ein eigenes Chassis konstruieren, kombinierte dies mit Motor, Getriebe und Hinterachse von Riley und gab unterschiedliche Karosserien in Auftrag. Der frühere Kampfpilot legte größtes Augenmerk auf Gewicht und Luftwiderstand. Seine Schöpfungen genossen den Ruf der wahrscheinlich schnellsten Personenwagen der Nachkriegszeit, kein Wunder bei mehr als 100 PS aus 2,4 Litern Hubraum. Zwischen Juli 1949 und September 1950 baute Healey 105 Fahrzeuge vom Modell Silverstone, gedacht als Rennsportwagen. Die schlanke Karosserie mit den freistehenden Rädern sowie den hinter dem Kühlergrill versteckten Scheinwerfern verfügte über eine versenkbare Frontscheibe und dahinter einer zusätzlichen kleinen Brooklands-Scheibe nur für den Piloten. Die Healey Silverstone gewannen zahlreiche Rennen, vom Coupe des Alpes bis zur Liège-Rom-Liège Langstreckenfahrt.

Dieser Healey wurde ursprünglich als Tickford ausgeliefert. Seine Spuren lassen sich bis zur Vintage Vehicle Auction auf der „Suffolk Show 1970“ zurückverfolgen. In der Beschreibung hieß es, dass der Einbringer den Healey mit der Registration Number LYN 495 seit acht Jahren besessen hatte und vor vier Jahren der Motor mit der Nummer B 5904 überholt worden war. Seit 1972 sind alle Halter bekannt. Laut Healey Special Register wurde C 1969 bereits 1976 zum Silverstone umgebaut. Zwischen Oktober 2005 und Juli 2007 wurde der Wagen umfangreich restauriert. Motor, Vergaser und Anbauteile wie auch Bremse und Kupplung wurden überholt oder erneuert, der Innenraum wurde optimiert und die Instrumente überholt, die Karosserie in „powder-blue“ neu lackiert. 2007 ging der Healey nach Deutschland, 2014 kaufte ihn der Einbringer mit nur 391 Meilen auf dem Tacho. Seither wurde der Silverstone vorwiegend bei Oldtimerrallyes eingesetzt, wo er immer gern gesehener Teilnehmer war. 2020 erhielt der Healey einen Kundendienst, im Zuge dessen der Motor neu abgedichtet und eine neue Kupplung eingebaut wurde. Er ist ein im Healey-Register gut dokumentiertes Fahrzeug, was auch die historische Zulassung rechtfertigt. Noch heute ist der Silverstone ein schnelles Auto, das auch dementsprechend Spaß macht und zudem sich wohlwollend vom Alltäglichen abhebt.

Chassis: C 1969,
Motor: B 5904,
Papiere: Deutsche historische Zulassung und Carte d'Identite FIVA


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 17.10.2020 - 16:00
Auktionsort: Messezentrum Salzburg
Besichtigung: 16.10. - 17.10.2020


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.