Sie nutzen einen veralteten Browser!

Um unsere Website voll funktionsfähig nutzen zu können, sollten Sie eine aktuelle Browserversion installieren. Eine Auflistung von empfohlenen Browserversionen finden Sie gleich hier.



Lot Nr. 64 V


1966 Lotus Elan S3


Beim Spezialisten umfangreich überarbeiteter Lotus
Ein Garant für größten Fahrspaß


1962 stellte Lotus den Elan als Roadster vor, 1965 folgte mit der S3 auch eine Coupé-Version. Der Elan war der erste Lotus-Seriensportwagen mit Stahlrahmen und Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff und wog gerade mal 680 kg. Das Rückgrat war als x-förmiger Zentralrahmen ausgeführt und ganze 34 kg leicht. Seine Konkurrenz verwies er in puncto Fahrverhalten und Technik auf die Ränge, mit einem DOHC-Motor, rundum mit Einzelradaufhängung und vier Scheibenbremsen war er technisch sehr fortschrittlich und eine Generation voraus. Das bescherte dem Elan auch den sofortigen Erfolg. Er war klein, leicht, schnell und ökonomisch, außerdem bot er agiles Handling, ausgezeichnete Straßenlage und hohen Fahrkomfort. Trotz des konsequenten Leichtbaus war er sogar einigermaßen luxuriös ausgestattet, es gab elektrische Fensterheber, Teppiche, eine Heizung, ein Armaturenbrett aus Holz mit üppiger Instrumentierung und Klappscheinwerfer. In etwas mehr als zehn Jahren wurden ca. 9.000 Exemplare produziert.

Dieser Lotus Elan war ein Mitbringsel vom Studienaufenthalt in England. Erstmalig zugelassen war er am 4. Juli 1966 worden. Sein altes englisches Kennzeichen RWC 3D trägt er heute noch im Kühlergrill. Beim Blick in den Motorraum fällt nicht nur der markante Zylinderkopf des kleinen Doppelnockers auf, sondern beim genaueren Hinsehen findet sich auch ein kleine, unscheinbare Plakette am Rahmen, die allerdings von nicht ganz unwesentlicher Bedeutung ist. Das ist nämlich das Label der Firma Spyder in Petersborogh, die auf der Insel zu den renommiertesten Adressen in Sachen Lotus zählt. Der Elan hat also wohl von Spyder einen neuen Rahmen bekommen. Das ist keineswegs eine Seltenheit bei diesen Modellen, sondern kommt vor allem der Steifigkeit und der Langlebigkeit zugute. Das heißt damit auch, dass die Karosse vom Rahmen herunten gewesen sein muss, und wie man sieht, wurde wohl im Zuge dessen gleich der ganze Elan restauriert. Die Farbgebung erinnert an die erfolgreichen Tage in der Formel 1 mit dem Hauptsponsor Gold Leaf und jener markanten Lackierung, die nun auch dieser Elan trägt. Seit 2016 ist der Elan in Salzburg beheimatet und hier auch zugelassen. Er verdingte sich bei Oldtimerrallyes und wurde deswegen stets in Schuss gehalten. Von einem Auslandseinsatz mitgebracht, ist ein erneuter solcher nun Grund, dass der Lotus bald jemand anderem viel Spaß bereiten wird.

Chassis: 36/5833,
Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung

17.10.2020 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 24.000,-
Schätzwert:
EUR 25.000,- bis EUR 35.000,-

1966 Lotus Elan S3


Beim Spezialisten umfangreich überarbeiteter Lotus
Ein Garant für größten Fahrspaß


1962 stellte Lotus den Elan als Roadster vor, 1965 folgte mit der S3 auch eine Coupé-Version. Der Elan war der erste Lotus-Seriensportwagen mit Stahlrahmen und Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff und wog gerade mal 680 kg. Das Rückgrat war als x-förmiger Zentralrahmen ausgeführt und ganze 34 kg leicht. Seine Konkurrenz verwies er in puncto Fahrverhalten und Technik auf die Ränge, mit einem DOHC-Motor, rundum mit Einzelradaufhängung und vier Scheibenbremsen war er technisch sehr fortschrittlich und eine Generation voraus. Das bescherte dem Elan auch den sofortigen Erfolg. Er war klein, leicht, schnell und ökonomisch, außerdem bot er agiles Handling, ausgezeichnete Straßenlage und hohen Fahrkomfort. Trotz des konsequenten Leichtbaus war er sogar einigermaßen luxuriös ausgestattet, es gab elektrische Fensterheber, Teppiche, eine Heizung, ein Armaturenbrett aus Holz mit üppiger Instrumentierung und Klappscheinwerfer. In etwas mehr als zehn Jahren wurden ca. 9.000 Exemplare produziert.

Dieser Lotus Elan war ein Mitbringsel vom Studienaufenthalt in England. Erstmalig zugelassen war er am 4. Juli 1966 worden. Sein altes englisches Kennzeichen RWC 3D trägt er heute noch im Kühlergrill. Beim Blick in den Motorraum fällt nicht nur der markante Zylinderkopf des kleinen Doppelnockers auf, sondern beim genaueren Hinsehen findet sich auch ein kleine, unscheinbare Plakette am Rahmen, die allerdings von nicht ganz unwesentlicher Bedeutung ist. Das ist nämlich das Label der Firma Spyder in Petersborogh, die auf der Insel zu den renommiertesten Adressen in Sachen Lotus zählt. Der Elan hat also wohl von Spyder einen neuen Rahmen bekommen. Das ist keineswegs eine Seltenheit bei diesen Modellen, sondern kommt vor allem der Steifigkeit und der Langlebigkeit zugute. Das heißt damit auch, dass die Karosse vom Rahmen herunten gewesen sein muss, und wie man sieht, wurde wohl im Zuge dessen gleich der ganze Elan restauriert. Die Farbgebung erinnert an die erfolgreichen Tage in der Formel 1 mit dem Hauptsponsor Gold Leaf und jener markanten Lackierung, die nun auch dieser Elan trägt. Seit 2016 ist der Elan in Salzburg beheimatet und hier auch zugelassen. Er verdingte sich bei Oldtimerrallyes und wurde deswegen stets in Schuss gehalten. Von einem Auslandseinsatz mitgebracht, ist ein erneuter solcher nun Grund, dass der Lotus bald jemand anderem viel Spaß bereiten wird.

Chassis: 36/5833,
Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 17.10.2020 - 16:00
Auktionsort: Messezentrum Salzburg
Besichtigung: 16.10. - 17.10.2020


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.